10.01.2019

Rosenberger schließt erste Raststätte: Ampass

Der Masseverwalter begründet die Schließung mit „Gefahr in Verzug“. Das Lokal sei so veraltet, dass es nicht mehr betriebssicher geführt werden könne.

„Die Sicherheit stehe im Vordergrund“, wird Masseverwalter Christian Lind in der APA zitiert. „Die elektrischen Anlagen seien nicht mehr betriebssicher, weshalb ich die sofortige Schließung beantragt habe“, so Lind. Um den Standort wieder fit zu machen, bedürfe es laut dem Rechtsanwalt enormer Investitionen.

Vielfahrer werden dieses Rasthaus direkt vor den Toren Innsbrucks vermissen. Es liegt – von Salzburg kommend – nicht nur strategisch günstig, sondern zählt auch zu den traditionsreichsten Rasthäusern, die es in Österreich gibt. Rosenberger hat in den 1970er-Jahren den Ampasser Hof übernommen. Wiewohl der Betrieb heute natürlich mehr als in die Jahre gekommen ist. Rosenberger-Stammgäste müssen aufgrund der Schließung zu den nächsten Stationen entweder nach Pettnau (Fahrtrichtung Bregenz) oder Vomp (Fahrtrichtung Salzburg) ausweichen.

Der Fortbetrieb der anderen 16 Standorte laufe weiterhin zufriedenstellend, teilte Lind mit. Es gebe internationale und nationale Interessenten für einen Einstieg als Investor.

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