HGVPraxis 03/2020

HGV PRAXIS: Herr Donhauser, wie kam es zum Vapiano-Deal? Donhauser: Als Gastronom beobachtet man natürlich laufend den Markt und natürlich auch zum Verkauf stehende Wettbe- werber. Durch die Insolvenz war es bei Vapiano nun möglich, einen Einblick in die Kostenstruktur zu bekommen. Ich bin überzeugt, dassman Vapianowirtschaftlich führen kann, wenn man die viel zu hohen Overheadkosten in den Griff bekommt. Und das traue ich mir durchaus zu. Foto © HGV PRAXIS „Ich habe gelernt, nicht alles auf eine Karte zu setzen“ Anfang April stand nicht nur Österreichs Gastronomie wegen des Corona-Shutdowns still, sondern musste Vapiano Österreich Insolvenz anmelden. Das bot dem erfolgreichen Catering-Unternehmer Josef Donhauser mit seiner DoN Group die Möglichkeit, zuzuschlagen. Er übernahm zwölf heimische Vapiano-Outlets und will wieder an alte Erfolge anschließen. Grund genug, ummit Josef Donhauser das folgende Interview zu führen. Anzahl der Mitarbeiter: 1.300 Gesamtumsatz: 80 Mio. Euro Umsatzaufteilung in % (Geschäftsfelder): 60 % Business Catering, 15 % Restaurants 25 % Eventcatering Eigentumsverhältnisse: 100 % Josef Donhauser Donhauser-Gruppe

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