HGVPraxis 01/2022

Eins gleich vorweg: Das Frühstück ist nicht die wichtigste Mahlzeit des Tages. Genauso wertvoll können eine gute Jause, ein gelungenes Mittagessen oder ein feines Abendessen zum Tagesabschluss sein. Tatsache bleibt allerdings, dass das Frühstück von vielen Menschen als essenziell für einen guten Start in den Tag gesehen wird. Das gilt vor allem imBereich der Urlaubshotellerie, aber längst auch inmanchen Betriebsrestaurants. Hier wollen Umfragen zufolge mehr als 90 Prozent keinesfalls auf eine üppige morgendliche Mahlzeit verzichten. Zwar gab es imZuge der Coronapandemie Versuche, das Frühstück gemäß der Hygienevorgaben wieder an den Tisch zu servieren, doch scheiterten diese Bemühungen zumeist. Die Gründe dafür sind mannigfaltig. ImVordergrund stehen Faktoren wie der große Bedarf an Fachkräften sowie eine Einschränkung der Auswahlmöglichkeiten. Und diese schätzen die urlaubenden Frühstücker über die Maßen. Kein Wunder, nehmen sich die Menschen doch für die Nahrungsaufnahme nach der Nachtruhe besonders viel Zeit. Im Durchschnitt 45 Minuten widmen die Erholungssuchenden in der Hotellerie dem morgendlichen Essritual. Dass man dabei mehr als einmal zumBuffet schreitet und auch gerne eine zweite oder dritte Tasse Kaffee genießt, versteht sich dabei von selbst. DIE ANFORDERUNGEN SIND HOCH Die unerschütterliche Beliebtheit des Frühstücks stellt die Unternehmer bzw. die F&B-Managerinnen und Manager zunehmend vor spannende Herausforderungen. Denn die Anforderungen an die zeitgemäße Gestaltung eines Morgenangebotes sind hoch. Ausgewogen sowie gesund und trotzdem abwechslungsreich soll der Start in den Tag sein. Neben ernährungsphysiologisch wertvollen Komponenten besteht ebenso der Wunsch nach herzhaft-deftigen Alternativen. Das führt zu weiteren Fragen wie „Nur kaltes Angebot oder auch heiße Komponenten?“ oder „Aktive Gästebetreuung am Buffet oder diskretes Nachrüsten aus dem Hintergrund? Beantwortet werden diese Fragen vermutlich oft von den jeweiligen Personalständen. BIO BRINGT SYMPATHIEN Oft wird man sich also mit modernen Warmhaltesystemen behelfen müssen, um ein entspannendes Morgenerlebnis gewährleisten zu können. Und kann sich imGegenzug drauf konzentrieren, einemweiteren TrendGenüge zu tun: DemWunsch der Gäste nach Regionalität undNachhaltigkeit. Hier empfiehlt es sich, transparent zu agieren und das Angebot bezüglichHerkunft und Machart exakt zu bezeichnen. Gleiches gilt für BioProdukte, die ohnehin verstärkt eingesetzt werden sollten. Es ist erstaunlich, welche Sympathien der Begriff „Bio“ nach wie vor bei Gästen auslöst. © toyechkina – stock.adobe.com, Ablinger, Eipro, Verival Morning Glory Das Frühstück ist längst ein wichtiger Bestandteil der Genusskultur in der Hotellerie und mitunter in der Betriebsgastronomie. Feine Schinkenspezialitäten dürfen auf dem Frühstücksbuffet nicht fehlen. Ideal ist da zum Beispiel der Salzburger Rauchschinken der Oberndorfer Spezialisten von Ablinger. Eine leichte Räucherung über Buchenholz verleiht dem Schinken sein typisches Aroma. Der Verzicht auf einen Fettrand macht den Salzburer Rauchschinken auch für kaloriensensible Gäste interessant. Mit Frühstück lässt sich beim Gast punkten.

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