HGVPraxis 01/2022

Bis vor gut einem Jahr haben die Wirte in und um Ebbs im Tiroler Unterland, hart an der bayerischen Grenze, wochentags zu Mittag ein gutes Geschäft gemacht. Die landläufig als „Aboesser“ bezeichneten Mitarbeiter des Technik-Spezialisten 3CON schwärmten aus, um ihrenmittäglichen Hunger zu stillen. Damit ist nun Schluss. Das Unternehmen investierte in ein nagelneues Betriebsrestaurant, das auf denNamen „Kulinaricon“ hört, samt dazugehöriger Küche und FreeFlow-Buffet. Es dauerte, bis die Entscheidung reifte, lag aber irgendwie auch auf der Hand. 3CON ist ein typischer „HiddenChampion“ – ein Unternehmen also, das in einer Nische einen unschlagbaren Ruf genießt, von der Öffentlichkeit aber kaumwahrgenommen wird. Entwickelt und gebaut werden Sondermaschinen und Fertigungsanlagen. Wenn es beispielsweise um Innenverkleidungen von Pkw aus Kunststoff geht, dannwird nach 3CON gerufen. Geliefert werden gleich komplette Fertigungsstraßen zum Großteil an die Automobilindustrie. Im Kontakt mit seinen Kunden – allen voran durch 3CON-Eigentümer Hannes Auer – stellte das Unternehmen schnell fest, dass zwischen der Mitarbeiter-Verpflegung bei BMW, Mercedes oder Volkswagen und der von 3CON – gelinde gesagt – eine gewisse Divergenz © HGV PRAXIS Gutes Essen: Das leisten wir uns! Beim Sondermaschinen- und Anlagenbauer 3CON in Ebbs in Tirol glänzt seit einiger Zeit ein nagelneues Betriebsrestaurant. HGV PRAXIS ging auf Spurensuche, warum gut 80 Prozent der Belegschaft dieses Angebot extrem schätzen. Beim Tiroler Anlagenbauer 3CON heißt das neue Betriebsrestaurant „Kulinaricon“. Über mangelnde Frequenz braucht sich der Arbeitgeber nicht zu sorgen: 80 Prozent der Belegschaft nutzen das Betriebsrestaurant, manchmal auch noch mehr.

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