HGVPraxis 01/2022

9 magazin Transparenzinitiative Kulinario setzt auf „Gut zu wissen“ Mit der freiwilligen Teilnahme an der Initiative „Gut zu wissen“ von der Landwirtschaftskammer Österreich, erkennen die Gäste von Kulinario im Bereich der Gemeinschaftsverpflegungmit einemBlick, woher die Lebensmittel am Teller stammen. Damit geht Kulinario mit gutemBeispiel voran und signalisiert, dass regionaler Einkauf, die Verwendung von heimischenLebensmittelnundderenHerkunftskennzeichnung auch inGroßküchen gelingen kann. „ImBereichderGemeinschaftsverpflegungversorgen wir täglich rund 7.500 Gäste in den RegionenWien, LinzundRied imInnkreis“, erklärt Thomas Brandstätter, Geschäftsführung von KulinarioSeilerstättenKüchenbetriebeundKulinario Ried Küchenbetriebsgesellschaft. Regionalität, Nachhaltigkeit und lokaleWertschöpfung sind fest in der Unternehmenskultur von Kulinario verankert. Mit der Zertifizierung nach den Kriterien von „Gut zu wissen“ wird die Herkunft der Lebensmittel für die Kunden und Kundinnen transparent gemacht. Auf denMenü-Tagesaufstellern undWochenSpeiseplänen ist durch die eigene „Gut zu wissen“-Lupe sofort erkennbar, woher die wichtigsten Zutaten der Gerichte stammen. Damit dieSpeiseplänemit einer rot-weiß-roten Lupe ausgelobt werden dürfen, gilt es auf spezielle Kriterien beim Lebensmitteleinkauf zu achten. Fleisch und Fleischprodukte müssen beispielsweise den Triple A-Stempel (geboren, gemästet, geschlachtet in Österreich) vorweisen können. „Für die Region Linz beziehen wir dasRind-undSchweinefleischzumGroßteil von derFleischmanufakturAntonRieplausGallneukirchen im Mühlviertel. Das dort verarbeitete Fleisch kommt ausschließlich von regionalen Bauern im Umkreis von 45 Kilometern“, weiß KarinHartmann, StabstellenleitungfürdenBereichder nachhaltigenProduktentwicklungbei Kulinario.WerdenProdukteausdereuropäischen Unionbezogen,wirddiesmitder transparenten Lupe auf den Speiseplänen dargestellt. Lieferando Frische-Award geht an „dean&david“ Von zehn auf 200 Mitarbeiter in sieben Jahren: Die dean&david-Restaurants vonChristophHellwagner haben denGastro-Wandel entscheidend mitgeprägt. Statt Pizza, Burger & Co lassen sich immer mehr Österreicher „Fresh Fast Food“ schmecken, das gesund, gut und überprüfbar nachhaltig ist. Start 2015 in Graz: Damals gab es fast nur „ungesundes“ Fast-Foodwie Pizza und Burger – vor allem auf den aufstrebenden Liefer-Plattformen – erinnern sich Christoph und Johanna Hellwagner, Geschäftsführung von bald zehn dean&david-Restaurants: „Das wollten wir ändern. Mit unserem frischen, gesunden Essen ohne Konservierungs- oder Farbstoffewarenwir imDelivery-Segment daher eines der ersten Restaurants. Gestartet haben wir als Familienbetrieb mit einem Restaurant und zehn Mitarbeitern.“ Heuer ist die Eröffnung des zehnten Restaurants geplant. Gefeiert wird aber jetzt einmal der LieferandoAward –mit demgesamten Teamwie Christoph betont: „EinRiesendank geht an unser tolles Team, das in den letzten zwei Jahren inÖsterreich unseren herausragenden Delivery-Service auf- und ausgebaut hat!“ Christoph und Johanna Hellwagner (2. u. 3. v. r.) freuen sich mit den Mitarbeitern © dean&david, LWK OÖ, TVB Zell am See-Kaprun Von 17. bis 20. März feierten die Falstaff Genuss-Skitage das zweite Wochenende mit hochkarätigen Events am Kitzsteinhorn und im Tal in Kaprun – neben all den Vorzügen des Sonnenskilaufs zwischen Gletscher, Berg und See. Die Haubenköche Max Stiegl und Josef Steffner (Bild) begeisterten an einzigartigen Locations alle Genuss-Fans in der Region Zell am See-Kaprun. Haubenküche traf auf 5-Sterne Ausblick am Kitzsteinhorn sowie auf die historischen Gemäuer der Burg Kaprun. Zertifikatsübergabe an Brandstätter Thomas (Geschäftsführung Kulinario Seilerstätten Küchenbetriebe und Ried Küchenbetriebsgesellschaft), l., durch OÖ Landwirtschaftskammer-Präsidenten Mag. Franz Waldenberger.

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