HGVPraxis 02/2022

HOCHWERTIGER PREMIUM� HARTWEIZENGRIESS EXTRA HOHE FORMBESTÄNDIGKEIT BEI LANGEN STANDZEITEN PERFEKTE „AL DENTE“�TEXTUR Kontakt: foodservice.austria@barilla.com FÜR COOK&CHILL ENTWICKELT PERFEKT FÜR EXPRESS COOKING kein finanzielles Abenteuer. Das Risiko liegt bei der SSP, die aber auf der anderen Seite einen renommierten Partner mit einem guten Namen hat, der von dem, was er tut, auch sehr viel Ahnung hat. Weil wir einfach können, was wir tun. Ich denke, das ist eineWin-win Situation und eine gute Basis für eine Zusammenarbeit. Soll das „Wolfgang Puck Kitchen & Bar“-Konzept auf weiteren Flughäfen im deutschsprachigen Raum ausgerollt werden und gäbe es Wunschziele, wo Sie gerne präsent wären? Puck: Ja, es gibt Überlegungen und Gespräche, manwird sehen ob undwas daraus wird. Wir sagen nicht: Okay, machenwir ein Lokal in München oder Frankfurt oder irgendwo auf, es müssen die Verträge passen. Muss man auf einem Flughafen anders als in einem Stadtrestaurant kochen? Die Zielgruppe ist doch eher breit gestreut? Puck: Mehrheitlich haben Menschen auf Flughäfen wenig Zeit undwollen schnell essen, dementsprechenwirmit Gerichtenwie Pizza, Salat und natürlichmit demTo-go-Angebot. Aber ankommendeGäste habenHunger, das Essen imFlugzeug ist ja eigentlich immer schlecht. Und sie haben Zeit, alsowerden viele sagen: Essen wir beimWolfgang Puck. Denn auch auf Flughäfen muss in der Gastronomie Qualität gewährleistet sein. Ist Essen aus Ihrer Sicht noch ein intuitives, genussvolles Erlebnis oder ein mehr dem Generationenwandel folgendes Modephänomen? Puck: Ich denke, es ist ganz einfach: Essen muss köstlich sein und gut schmecken. Ob vegan oder vegetarisch, chinesisch, mexikanisch, es muss einfach gut sein. Sehen Sie dies auch als Rolle der Spitzengastronomie? Puck: Ja, denn es geht nicht darum, wie gut ich koche und nicht ummeine Befindlichkeiten, sondern nur darum, dass die Gäste zufrieden und glücklich sind. Denn wir kochen alle nur für unsere Gäste, das ist das Wichtigste. In ein Lokal zu gehen, dort zwölf Gänge bis weit nachMitternacht zu essen und drei Stunden sitzen zu müssen, ist zu viel. Essen muss Wohlfühlen auslösen. Die Branche leidet stark unter Fachkräftemangel. Würden Sie den Beruf Koch/Kellner dennoch empfehlen? Puck: Man muss viel Leidenschaft mitbringen, sonst ist es schwer. Wir arbeiten dann ammeisten, wenn die Familien feiern. Das beste Geschäft ist zu Neujahr, zumMuttertag oder zu Ostern. Das wollen aber viele heute nicht mehr, sondern frei haben und am Muttertag zur Mama nach Hause fahren. Die jungen Leute sind viel egoistischer, als wir es waren, aber man findet schon noch junge Menschen, die die Leidenschaft mitbringen und auch wirklich gut sind. Ja, es findet ein Wandel statt, vielleicht muss das aber auch immer wieder so sein. Ich glaube aber, es wird immer guten Nachwuchs geben, und die Gastronomie wird nicht untergehen. >bric<

RkJQdWJsaXNoZXIy MzgxNTI=