HGVPraxis 02/2022

sicher & sauber 22 Österreichs größter Erlebnispark, der Familypark, erstreckt sich auf 160.000Quadratmetern, die sich auf die burgenländischen Gemeinden Rust und St. Margarethen aufteilen. Vor Corona zählte man über 700.000 Besucher pro Jahr, jetzt sind es knapp eine halbe Million. Allerdings bei nur 200 Betriebstagen – von November bis Ostern ist zu. An Spitzentagen tummeln sich 7.000 und mehr Besucher auf dem Gelände, naturgemäß Familienmit Kindern, Kindern, Kindern. Neben den Attraktionen von Ritterburgen über Wasserrutschen bis zu Achterbahnen zählt vor allem eine ambitionierte Gastronomie zum Konzept. Es gibt zahlreiche regionale Produkte aus demdirektenUmfeld und immer eventbezogene Sondergerichte, die schnell zu Megasellern werden. Das Highlight ist Halloween: Dieses Fest wird imPark elf Tage lang zelebriert und im letzten Jahr wurden über elf Tonnen Kürbisgulasch verabreicht. Einkaufs- und Gastronomieleiter Mario Groschner verantwortet nicht nur eine Vielzahl von Restaurants, Imbissbuden, Shops, Take-away-Desks und Automateninseln – denn schließlich muss über das riesige Parkgelände hinweg für die Kleinen immer etwas verfügbar sein –, sondern auch, dass dieses Geschäft nach strengen Hygienerichtlinien über die Bühne geht. Punkten mit moderner Technik Auf der Suche nach einem schlagkräftigen Kontrollsystem stieß der F&B-Boss auf das digitale System „Check HACCP“ von Rieber. „ImGrunde“, so Groschner zu HGV PRAXIS, „geht es um die permanente Überwachung der Soll-Temperaturen und der exakten Dokumentation.“ Das Rieber-System erfüllt genau das in akribischer Weise, aber – und das ist nicht alltäglich – unter Zuhilfenahme modernster Technik. An mehreren Dutzend Messstellen wurden Sensoren angebracht, die permanent die Temperatur überwachen, egal, ob imKühlhaus, an der Pommes-frites-Theke oder an der Tortenvitrine. Während diese Auto-Check-Sensoren die Temperaturen automatisch ins System spielen, gibt es auch die Möglichkeit des mobilen Checks. Hier misst ein Mitarbeiter mit einem bluetoothfähigen Temperaturfühler manuell Hitze oder Kälte und erhält sofort auf dem Smartphone die Temperatur geliefert. Bei Auto-Check wiederum ist beim Sensor ein QR-Code angebracht, der vom Smartphone gescannt wird und schon leuchtet die Temperatur auf. Im zentralen Check-Cockpit wer- © Familypark, HGV PRAXIS Hygienesicher? Check! Im Familypark Rust bewegen sich an Spitzentagen Tausende Besucher. Das funktioniert nur mit einem bombensicheren Hygienekonzept. In diesem Fall: das digitale CheckHACCP-System von Rieber. Es gibt auch einen mobilen Check mit einem bluetooth-fähigen Kerntemperaturfühler wie hier bei der Suppe am Free-flow-Buffet. Der Familiypark Rust/­ St. Margarethen ist Österreichs größter Freizeitpark mit einer halben Million Besuchern pro Jahr.

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