Hotel&Touristik 04/2019

kommentar 79 Ausgerechnet // Journal Verfügbarkeiten lassen sich auch mittels der Aufenthaltsdauer steuern. In stark nachgefragten Zeiträumen kann ein Mindest­ aufenthalt sinnvoll sein. Die Steuerung von Raten und Verfüg­ barkeiten kann natürlich auch kombiniert werden, indem nicht sämtliche Raten oder gewisse Raten nur für bestimmte Zim­ merkategorien oder Kanäle verfügbar sind. Der richtige Preis zur richtigenZeit für den richtigenGast Das Ziel des Revenue Managements liegt in einer langfristigen, maximalen Potenzialabschöpfung durch die gezielte Steuerung der Zimmerpreise in Abhängigkeit von Nachfrage, Auslastung und Buchungszeitpunkt. Dabei geht es oft auch um tagesaktu­ elle Preise und den Verzicht auf fixe Preislisten. Revenue Ma­ nagement hat hierbei nichts mit der Betriebsgröße zu tun. Das Prinzip der flexiblen Preise ist auch nicht neu und kann von je­ dem Betrieb umgesetzt werden. Die richtigen strategischen Überlegungen im Pricing wirken sich auf jeden Fall positiv auf Erträge und Gewinne aus. Eines steht fest: Beim „Mut zum Preis“ geht es heute nicht (mehr) nur um die optimale Erstellung der Preislisten, sondern vielmehr um eine umfassende Ertragsstrategie, die auf die (On­ line-)Verkaufskanäle gut abgestimmt und aktuell gehalten wer­ den muss. Die besten Preise bringen jedoch nichts ohne attrak­ tive Sichtbarkeit, und das beste Onlinemarketing wird wirkungslos ohne die richtige Preisstrategie. Thomas Reisenzahn ist akadem. geprüfter Tourismuskaufmann, Betriebsökonom, durchlief in seiner Laufbahn alle Bereiche des Hotelgewerbes. Er war außerdem Generalsekretär der Österreichischen Hoteliervereinigung (ÖHV) und ist derzeit Geschäftsführer und Gesellschafter der Prodinger Beratungsgruppe. www.prodinger.at DerAutor Die internationale Interessensgemeinschaft Vitalpin hat sich auf der ITB als neue Bewegung für Menschen und Unternehmen in den Alpen vorgestellt, die von und mit demTourismus leben. „Es braucht ein Miteinander in eine Zukunft, in der Alpen wieder gleichrangig als Lebens-, Wirtschafts- und Naturraum betrach­ tet werden. Wir sind bereit, diesen Dialog zu führen, der Men­ schen, Tourismus und Natur zusammenführt“, erklärt Hannes Parth, Obmann von Vitalpin. Deshalb sucht man den Austausch mit der Öffentlichkeit, der Tourismusindustrie, der Politik und den Umweltorganisationen. Das neue Netzwerk umfasst Destinatio­ nen, Hotellerie, Gastgewerbe, Bergbahnen, Freizeitwirtschaft, Sportverbände, Landwirtschaft, Industrie und Handel aus Deutschland, Österreich, Schweiz und Italien. Erfolg auf der ITB Vitalpin stellte sich nun erstmals auf der ITBder Öffentlichkeit vor – mit Erfolg. „Wir wurden von der Fülle an positiven Rückmeldun­ gen selbst überrascht und bekamen bereits am Tag des Launchs E-Mails und Telefonanrufe von interessierten Organisationen und Unternehmen, die bei uns Mitglied werden wollen“, so Theresa Haid, Geschäftsführerin von Vitalpin. Als nächste Schritte nennt Haid, die Bekanntheit von Vitalpin und dessen Ansätze weiter zu steigern, dasNetzwerk auszubauen, indemrelevante Stakeholder auf Land-, Bund- und EU-Ebene über Vitalpin informiert werden und die Umsetzung von Maßnahmen bei denen die einheimische Bevölkerung als Zielgruppe im Vordergrund stehen wird. (het) Eine neue Bewegung in den Alpen Hannes Parth, Obmann von Vitalpin, und Geschäftsführerin Theresa Haid, haben die neue Interessensvertretung erfolgreich präsentiert.

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