hotel&touristik essenz 01/2022

Niederösterreich haben wir eigene Mentoringprogramme, um junge Frauen dabei zu unterstützen, in der Politik Fuß zu fassen. Politik ist immer wieder einmal laut, im Miteinander manchmal unfair geführt, sehr von Kompromissen abhängig – warummacht es Ihnen trotzdem Spaß? Weil mir der Kontakt zu den Bürgerinnen und Bürgern wichtig ist und weil ich daran mitarbeiten will, unser Bundesland noch ein Stück liebens- und lebenswerter zu machen. Im Kontakt mit den Menschen gibt es viel positives Feedback, das Kraft gibt, für das Land und die Menschen zu arbeiten. Ich mache das mit einer unglaublichen Leidenschaft. Jeder, der von der Wirtschaft in die Politik gewechselt ist, bestätigt, dass in der Politik andere Spielregeln zumErfolg führen. Doch Leadership ist auch in der Politik gefragt. Welche Eigenschaften halten Sie dafür für wichtig? Welche davon sind Ihnen zu eigen? Es ist viel einfacher, von der Politik in dieWirtschaft zu gehen als umgekehrt, weil es keinen Job gibt, woman so flexibel sein, so schnell entscheiden und so schnell kommunizieren muss. Wennman da einen Fehler macht, ist es oft unverzeihlich. Mich zeichnet womöglich aus, dass ich schnell bei der Sache bin, klar in den Entscheidungen und sozial imUmgang. Ich bin sehr für das Miteinander, weil man so zu den besten Lösungen kommt. Was schätzen Sie an IhrenMitarbeitern besonders? Große Begeisterungsfähigkeit, Einsatz, Kompetenz. Und je engagierter und kompetenter sie sind, desto besser ist es für Niederösterreich. Ich bin ein begeisterter Teamplayer, je mehr Potenzial man um sich hat, umso erfolgreicher kannman sein. Wie beschreiben Sie Ihren Führungsstil? Ich vertraue denMitarbeiterinnen undMitarbeitern, lasse sehr viel Freiraumund schreite nur ein, wenn es notwendig ist. Wie messen Sie politischen Erfolg? Wahlen als direkte Rückmeldung finden nur alle paar Jahre statt. Sicherlich nicht über soziale Netzwerke im Internet, sondern in der persönlichen Begegnung mit denMenschen. Da bekommt man die sofortige Rückmeldung, was positiv ankommt und wo die Sorgen drücken. Hat der Wähler immer Recht? Der Wähler bekommt das, was er wählt. Johann Steinböck, Andreas Maurer, Siegfried Ludwig, Erwin Pröll: Niederösterreich hatte in der 2. Republik einige sehr lang dienende Landeshauptleute. Was steht in IhremKarriere- und Lebensplan? Auf alle Fälle mit viel Elan, Begeisterung und Freude für Niederösterreich weiterarbeiten. Danke für das Gespräch.  SIE SORGEN FÜR SAUBERKEIT WIR UNTERSTÜTZEN MIT SICHERHEIT SHA PE – DAS NEUE SPENDER - SYST EM Das neue Spendersystem SHAPE ergänzt die erfolgreichen Smart Care und press+wash Systeme: • Maximale Hygiene • Innovativer Pumpspender • Diebstahlsicher • Unsichtbare Halterung Entdecken Sie unsere geschlossenen Spendersysteme und bieten Sie Ihren Gästen ein Maximum an Hygiene und Sicherheit: www.ada-cosmetics.com putting beauty into travel surprising, sustainable & safe „Jetzt startet die große Aufholjagd, um im Tourismus wieder das Vorkrisenniveau zu erreichen“, betont Mikl-Leitner im Gespräch mit Thomas Schweighofer und Dagmar Lang.

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