hotel&touristik essenz 02/2022

Feuer & Flamme Zeller Gruppe schlieSSt sich EUROGAST an Die ADEG Zell am See GmbH, eine Vereinigung selbständiger Pinzgauer Kaufleute, schließt sich ab 1. Mai 2022 mit seinen fünf Cash&Carry Standorten in Altenmarkt, Bad Hofgastein, Zell am See/Maishofen, Salzburg und Hall in Tirol der Eurogast Österreich an. „Die Eurogast Österreich ist als innovativer Zusammenschluss regional verankerter, österreichischer Familienunternehmen der ideale Partner für uns und unsere Kunden“, erklärt Rudolf Schwarzenbacher, geschäftsführender Gesellschafter der ADEG Zell am See GmbH. Mit dem Rückzug der deutschen Handelskette REWE/ADEG aus dem Cash&Carry-Geschäft sei eine Neuorientierung notwendig geworden. Mit den fünf zusätzlichen Standorten in Salzburg und Tirol schließt Eurogast eine wichtige Lücke in ihrem österreichweiten Angebot. „Die Zeller sind regional verankerte Kaufleute, wie alle unsere Eurogast-Gesellschafter. Und die Zeller leben seit vielen Jahrzehnten dieselben Werte wie wir bei Eurogast“, so Peter Krug, Geschäftsführer von Eurogast Österreich. Mit Handschlagqualität, Vertrauen und regionaler Verankerung stehe Eurogast für Verlässlichkeit in jeder Hinsicht. „Durch die neue Größe, die Verstärkung durch die Zeller Gruppe und die besondere regionale Struktur der Eurogast sind wir nun noch konkurrenzfähiger, schlagkräftiger, schneller und unterscheidbarer von den großen internationalen Konzernen“, so Krug abschließend. Nach dem Beitritt des Südtiroler Kooperationspartners Gastrofresh ist dies der nächste konsequente Wachstumsschritt der Eurogast Österreich. Für 2022 wird ein Rekord-Umsatz von über 500 Mio. Euro erwartet. © Eurogast; bezahlte anzeige Ausdruck – nach wie Sau“, ärgert sich der Horner Grillprofi imGespräch mit hotel & touristik essenz . Das Lebensmittel ist in großer Menge vorhanden und wird über den Preis definiert – eigentlich ein Unsinn. Ein Filet ist teurer und damit besser, so die vorherrschende Meinung, aber es ist nicht unbedingt besser im Sinne von geschmackvoller als ein Schulterscherzel, ein Hanging Tender, eine Dicke Rippe oder Short Ribs. Matzek: „Ich behaupte, in Österreich haben wir kein schlechtes Fleisch. Wir haben ein Lebensmittel, das teilweise eine ‚unverschämt‘ gute Qualität bietet für den verlangten Preis.“ Während aber beim Kochen über Küchentechnik, Garstufen, Soßen etc. Qualitätsschwankungen leichter ausgleichbar sind, braucht es beimGrillen doch mehr Grundqualität in dreifacher Selektion: Genetik, Fütterung und Reifung. Gerade letzter Punkt ist für die Gastronomie „haglich“, weil Handel oder Fleischerfachgeschäft gewisse Premiumprodukte anbieten, aber nur mit Teilreifung. Know-how, Zeit, Personal und Geld fehlen leider mancherorts in der Gastro, damit am Ende immer die optimale Qualität amGrill landet. Wird aber bei der Reifung nichts gemacht, „ist das eine Katastrophe, weil der Gast schmeckt das“, so der Grillweltmeister, der einen weiteren Aspekt der Thematik anspricht: „Wie gehen wir mit dem Lebensmittel um: Lass ich ihm seine Eigenheiten oder bügle ich die aus?“ Ein Vergleich mit demWein. Die Winzer haben einen steinigenWeg gewählt, weil sie dem jeweiligen Jahrgang seine Ecken und Kanten lassen (sie runden sie nur) und die Qualität ihren Kunden permanent neu kommunizieren müssen. Beim Fleisch gibt es keinen verschraubten Jahrgang, „wir sehen bei jeder Schlachtung eine gottgewollte Fleischqualität eines Lebewesens“. Man werde Spitzenprodukte, nach dreifacher Selektion, nur im Verknappungsbereich anbieten und mit dem notwendigen Erlebnisfaktor und der richtigen Kommunikation den Preis heben können, damit dieser dann akzeptiert wird. Qualität ist die Chance auf ein gewinnbringendes Auskommen. Die Top-Gastronomie hat ihre Klientel, weil sie ihre Arbeit und die Kommunikation bestens beherrscht, auch der gute Systembereich funktioniert, „aber stehe ich mit meinem Betrieb irgendwo dazwischen, muss ich mich für einenWeg entscheiden. Ich würde ihn nach oben suchen, nicht nach unten“, ist Adi Matzek überzeugt.  Interviews mit Adi Bittermann und Adi Matzek lesen Sie auf stammgast.online „In Kindergarten und Schule gehört gelernt, was ist das für ein Lebensmittel, wo kommt es her undwas ist es wert?“ Adi Bittermann

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