hotel&touristik essenz 03/2022

Gemeinsam stärker Sie vereint zwei Anwendungen in einer Maschine. Sie spült sowohl Gerätschaften als auch Geschirr. Und sie liefert in beiden Fällen dauerhaft erstklassige Spülergebnisse: die PT Utensil. Sie ist das Hybridmodell von Winterhalter und erfüllt höchste Ansprüche an Sauberkeit, Hygiene und Ergonomie. Egal, ob Sie zwischen den Anwendungen wechseln oder sortenrein spülen. www.winterhalter.at/pt Herr Ladinser, welche Aufgaben haben Sie als Präsident und wie wollen Sie gestalten? Die Aufgaben sind vielfältig. Durch die schwierigen Umstände der letzten Jahre und etwas unglückliche Entscheidungen meiner Vorgänger bekam die Gruppe einen Dämpfer und die Mitgliederzahl ist gesunken. Damit kam man in einen relativ grenzwertigen Bereich, was Mitglieder und Budget anbelangt. Deswegen ist jetzt meine Aufgabe, so schnell wie möglich mit guten Inhalten, Aktivitäten und Produkten wieder mehr Mitglieder zu bekommen. Denn je mehr Mitglieder wir haben, desto besser können wir arbeiten. Zum Glück ist vom Jahresbudget Geld übrig geblieben, damit können wir unbedingt notwendige Arbeiten wie die Erneuerung des Katalogs angehen, der im Sommer druckfrisch rauskommt. Außerdem lassen wir eine neue Produktlinie produzieren, von Schirmen über Bleistifte bis Pralinen. Eine wichtige Aufgabe ist auch die Überarbeitung der Homepage und des Newsletters. Zusammengefasst ist mein Wunsch, eine neue Dynamik reinzubekommen. Was stimmt Sie optimistisch? Wir sind auf einem guten Weg, wenn es uns gelingt, die Marke wieder sichtbar zu machen, ihr neuen Geist einzuhauchen und Modernität zu vermitteln, damit sich die Mitglieder wiederfinden. Das ist für mich vorrangig. Wir sind ja eine reine Markenorganisation, keine Vertriebsorganisation. Der Mitgliedsbetrieb muss den Mehrwert, den wir ihm liefern und der schwer messbar ist, erkennen. Er muss ihn spüren und sehen, sonst ist er unzufrieden. Nach den ersten Monaten können wir eine Zwischenbilanz vorweisen, die sich zeigen lässt. Und die Mitgliederzahl geht schon wieder nach oben. Die ist ja von ehemals rund 80 deutlich runtergerasselt? Auf 40 Mitglieder! Neuausrichtung unserer Gruppe, Corona, Schließungen, Betriebsveräußerungen – da ist einiges zusammengekommen und in Summe haben wir einen ziemlichen Aderlass hinnehmen müssen. Es gibt mittlerweile aber wieder eine schöne Informationsbroschüre für potenzielle neue Mitglieder, die Kommunikationskanäle Homepage, Newsletter, Social Media und Katalog bringen wir wieder auf Vordermann und der Fokus liegt wieder auf der Marke „Schlosshotels & Herrenhäuser“, dem altbewährten und allseits bekannten Namen. Es ist uns gelungen, erneut Fahrt aufzunehmen. Wo sind die neuen Kataloge zu haben? In erster Linie in den Betrieben selbst. Wir streben aber auch an, über gute Partner die Kataloge auflegen zu lassen. Es werden 20.000 Stück gedruckt. Trotz oder vielleicht gerade wegen der Digitalisierung fragen die Gäste danach und die Betriebe brauchen etwas Haptisches, das sie mitgeben können. In der neuen Gästebroschüre stellen wir uns als Gruppe vor mit unserer Historie und Philosophie, kommunizieren aber auch die Authentizität und Geschichten unserer Mitglieder und präsentieren jedes einzelne unserer schönen Häuser. Welche Aufgabe übernehmen die Mitglieder bei der Festigung der Markenidentität? Einer der Schwerpunkte ist, die Mitglieder mehr in die Pflicht zu nehmen. Den Mitgliedsbeitrag zu zahlen und abzuwarten, was passiert, ist mir zu wenig. Die Betriebe stellen Nächtigungsgutscheine zu Verfügung und mein Wunsch ist, damit strategische Partner zu gewinnen – zum Beispiel, damit diese dann unseren Katalog auflegen. Das Marketing fokussiert in zwei Richtungen: Ummehr Mitglieder zu gewinnen und mehr Gäste. Ist beides gleich wichtig? Absolut. Die Mitglieder aktiv ins Boot zu holen ist schwieriger, als die Gäste für unsere Häuser zu interessieren. Dass unsere Mitglieder in ihrer Kommunikation die Marke mitnehmen, dafür müssen wir wieder Begeisterung entfachen. Man muss stolz sein, ein Schlosshotel-&-Herrenhaus-Betrieb zu sein und nicht nur die 4.000 Euro Jahresbeitrag abgeben. Ich bin überzeugt, dass durch unsere Häuser und das Engagement unserer Gastgeber der emotionale und imagemäßige Mehrwert der Marke konkret erlebbar gemacht wird. Die Schlosshotels & Herrenhäuser sind in Österreich, Deutschland, Italien, Ungarn und der Slowakei vertreten. Wollen Sie auch über diese Länder hinauswachsen? Wir sind als internationale Gruppe ausgerichtet; auch hier hat die Covid-Krise ihren Tribut gefordert. Natürlichmöchten wir in weiteren Ländern Fuß fassen, insbesondere würde ichmir nochmehr Häuser in Deutschland wünschen. Bis zumAblauf meines Mandats in drei Jahren sollten es zumindest wieder 55 bis 60Mitglieder sein. Das wird uns auch gelingen! Die Gruppe bietet ein sensationelles Preis-Leistungs-Verhältnis. Mit welchem Argument gehen Sie in die Begeisterungsarbeit für neue Mitglieder? Mit dem Argument der Qualität und einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis locken auch andere? Es gibt keine andere Marke, die die Kernkompetenz dieser Betriebe so auf den Punkt „Wir haben die Individualität und Einzigartigkeit, die der Markt sucht.“

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