hotel&touristik essenz 04/2022

24 Nachhaltige Gastronomie Die ersten sonnenwarmen Tage des Jahres lassen im Prater das Leben sicht-, hör- und riechbar pulsieren. Jung und Alt tummelt sich entlang der weitläufigen Wege und Straßen, strömt zu manchem Fahrgeschäft, um etwas Spaß zu haben. Lichter blinken, Tonbandstimmen buhlen um Aufmerksamkeit, hier klingelt es, da pfeift es. Nur ist das kein Fahrgeschäft, sondern die beliebte Liliputbahn, die in gemächlichem Tempo durch das Pratergelände pflügt, mit etwas Dampf aus der Lok, mit viel Quietschen von den Gleisen und hörbarem Rumpeln, der schon in die Jahre gekommenen Waggons. All das tut den leuchtenden Kinderaugen keinen Abbruch, imGegenteil, so eine Fahrt könnte unendlich dauern, ginge es nach den Wünschen der Kiddys. Die Schmalspurbahn rattert auch unüberhörbar an der Luftburg vorbei, diesem gastronomischen Faktotum, das in den vergangenen Jahren eine wundersame Wandlung durchlebt hat. Mit seinen immerhin 1.200 Sitz- „97 Prozent sind unsexy …“ Wenn schon, dann 100! Von Axel Schimmel &Thomas Schweighofer Wie der Wiener Gastronom Paul Kolarik seine Luftburg im Prater zum größten 100-Prozent-Bio-Wirtshaus der Welt gemacht hat und was das bei seinen Gästen bewirkt. © hotel & touristik essenz/Schimmel

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