hotel&touristik essenz 04/2022

31 Journale Preisregen für Innovatoren Der Österreichische Innovationspreis Tourismus und „tourismus-innovationen“ in Vorarlberg zeichnete besonders innovative Betriebe und Initiativen aus. Tourismusförderung neu Nach längerer Verzögerung der Neuaufstellung der gewerblichen Tourismusförderung sollen die neuen Richtlinien nun spätestens ab Anfang 2023 in Kraft treten. Beim 5. Österreichischen Innovationspreis Tourismus (ÖIT), der besonders innovative Betriebe in der Mitarbeiterführung undMitarbeiterentwicklung auszeichnet, gab es einen ersten Platz für Ipp Hotels: „ICH bei IPP – das Mitgastgeber-Programmder Ipp Hotels“ überzeugte in der Kategorie „Einzelbetriebliche Initiativen“. Der zweite Platz ging an das Wiener Hotel „The Harmonie Vienna“ vor dem „Hotel Dachsteinkönig“ in Oberösterreich . Den Sieg in der Kategorie „Überbetriebliche Kooperationen“ holte sich die Qualifizierungsagentur Oststeiermark GmbH (QUA) aus der Steiermark mit demProjekt „Ausgezeichnete Lehrbetriebe imTourismus (ALB)“. Auf den Plätzen landetenMontafon Tourismus und Zell am See-Kaprun Tourismus. Die von einer unabhängigen Expert:innenjury ausgewählten Gewinner erhalten ein Preisgeld von je 5.000 Euro, welches vomBund und von den jeweiligen Bundesländern der Sieger zu gleichen Teilen getragen wird. Innovatives Vorarlberg. BeimVorarlberger Tourismusforumwurde nicht nur die neue Tourismusstrategie 2030 vorgestellt, sondern nach zweijähriger Pause wieder der Preis „tourismus-innovationen“ verliehen. „Gastgeben in Zeiten der Pandemie“ war der Wettbewerb von Vorarlberg Tourismus überschrieben. „Wir holen Projektemutiger und kreativer Köpfe vor den Vorhang undmachen die Kompetenz der Gastgeber:innen sichtbar, auch in einer Krisensituation Zukunftsweisendes zu entwickeln“, erklärte die Juryvorsitzende Brigitte Plemel. Die drei Hauptpreise gingen an den Podcast „Wald undWelt“ von Bregenzerwald Tourismus, das Projekt „Naturforscher-Abenteuer“ von Kleinwalsertal Tourismus und das „Ski Labor Lech“ von teatro caprile und Lechmuseum. Einen Anerkennungspreis erhielt „Dorftisch Lech“. ts Nachhaltigkeit und die finanzielle Widerstandskraft der zumeist familiengeführten Betriebe im heimischen Tourismus werden künftig verstärkt gefördert, betont Tourismusstaatssekretärin Susanne Kraus-Winkler. Zusätzlich zu den bewährten Instrumenten – Zuschüsse, geförderte Kredite und Übernahme von Haftungen – soll es als neues Instrument einen „Nachhaltigkeitsbonus“ geben. Ziel aller Bemühungen sei „eine ökologische, ökonomische und sozial nachhaltige Tourismuswirtschaft“, so Kraus-Winkler. Der Nachhaltigkeitsbonus wird mit geförderten Krediten kombinierbar sein und somit auch höhere Förderungen ermöglichen. Der Bund fördert 7 Prozent und es gibt die „Einladung“ an die Länder, diesen Zuschuss des Bundes nochmals zu verstärken. Für die Vergabe werde es ein Punkteschema geben. Die neugestaltete Förderrichtlinie fokussiert auf Anreize für Investitionen im Bereich Umwelt und Ressourcenschonung, Mitarbeiter:innen und Regionen sowie erleichterte Betriebsübergaben. Die Digitalisierungsmaßnahmen der Branche sind natürlich ebenfalls förderungswürdig. Zur Stärkung der traditionell geringen Eigenkapitalquote soll es zudemAnreize zur Eigenkapitalbildung geben, sogenannte „Equity-Growth-Maßnahmen“ in der Haftungsrichtlinie. Die Richtlinie steht, jetzt braucht es noch das Einvernehmen mit demFinanzministerium. ts © Thomas Meyer Photography, kelifamily – stock.adobe.com Staatssekretärin Susanne KrausWinkler gratuliert Hotelier Alexander Ipp und Jessica Lackner (F&B Assistant, „Althof Retz“) für den Sieg in der Kategorie „Einzelbetriebliche Initiativen“.

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