hotel&touristik essenz 04/2022

33 Küchentechnik Die Sonne lacht über der Wiener Innenstadt, aus Lautsprechern ertönt chillige Loungemusik. Die Teller klappern, es duftet herrlich nach gegrilltem Fisch und verlockenden Gewürzen. Wenige Meter daneben fließt das Wasser der Donau friedlich vorüber. Viele unterschiedliche Stimmen und Sprachen verschmelzen zu einemMischmasch, der einer internationalen Stadt gerade gut zu Gesicht steht. Es fühlt sich hier an wie Urlaub. So wie amMittelmeer – kein Wunder, denn das neue „Neni amWasser“ befindet sich genau an gleicher Stelle wie das legendäre Donaukanal-Lokal „Tel Aviv Beach“. Beides war bzw. ist das Baby von Ausnahmegastronomin Haya Molcho. Nach zehn erfolgreichen Jahren war es Zeit für etwas Neues, denn Stillstand ist der Israelin zuwider, Evolution muss sein. Mediterranes Urlaubsfeeling in der mitteleuropäischen Großstadt mit Gerichten, die zwar typisch Neni, aber ganz eigenständig zum Konzept und Standort passen. Das heißt, es locken Fisch und Pasta, eine gelungene Kombination der levantinischen und italienischen Küche. Und das in High-End-Anmutung, weg von der Strandbar hin zumGourmetrestaurant. Die Möbel wurden eigens in Bali angefertigt, das Herzstück des Restaurants, die (offene) Küche, stammt von den Profis der Grossküchentechnik Austria mit Standorten in Loosdorf, Wien und Salzburg. Enge Zusammenarbeit. „Der Thomas hat uns ganz hervorragend betreut! Er hat uns beraten und unterstützt, war Tag und Nacht hier. Als ausgebildeter Koch kennt er sich aus und kennt beide Seiten“, streut Haya Molcho GTA-Projektleiter Thomas Schwelch Rosen. Der war lange für einen schwedischen Großküchenspezialisten tätig, ehe er vor eineinhalb Jahren GTA verstärkte. Ein großer Gewinn für das Unternehmen, das auf Qualität auf allen Ebenen setzt. „Ich würde keine Firma beauftragen, die uns etwas verkaufen will und dann nie mehr gesehen wird. Das Wichtigste ist die Betreuung danach“, betont die Gastronomin. Für den KüchenKomplettausstatter ist das ein zentraler Teil des Erfolgsmodells: Die enge Zusammenarbeit nicht nur während der Planungsphase und der Umsetzung, sondern auch nach der Fertigstellung darüber hinaus. Gibt es zum Beispiel einmal ein Problemmit einem Gerät, greift das Servicenetz und hat so rasch wie möglich eine Lösung parat. So wie unlängst wegen des Pizzaofens im „Neni am Prater“, das sich imDachgeschoß des neuen Hotels „Superbude“ befindet. GTA hat dort die Produktions- und Showküche, Baranlage und auch ein Bäckerei-Kiosk errichtet. Die Kücheneinrichtung wurde dort über die Dachterrasse mittels eines Kranes Stück für Stück eingebracht, für das defekte Gerät wird der Weg nach draußen ein ähnlicher „Man muss hinhören beim Kunden, das ist das Um und Auf.“ Velimir Sever

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