hotel&touristik essenz 04/2022

38 Leadership Der Prodinger-Summit imMai im „Rasmushof “ in Kitzbühel entwickelt sich zu einem touristischen Immobilien-Branchentreff, der neue Maßstäbe setzt. Die Veranstaltungshalle des „Rasmushofes“ war mit 220 Teilnehmer:innen prall gefüllt – und wie Diskussionen und Publikumsfragen zeigten, waren Podium und Gäste gleichermaßen der Qualität verpflichtet. Noch besteht der alpine Hotelmarkt zu 71 Prozent aus familiengeführten, unabhängigen Hotels, wobei tendenziell immer mehr Marken internationaler Hotelkonzerne (etwa Dorint, Arcona und Kempinski) sowie nationale Hotelgesellschaften (wie AlpenParks, Alps Residence, Vaya) in Österreichs Bergwelt Fuß fassen. Viele dieser etablierten und neuen Player im Alpenraumwaren beim ganztägigen Prodinger-Summit vertreten. So trafen in der ersten Runde mit Jörg Böckeler, DHI Dorint Hospitality & Innovation, Markus Lück, 12.18 Hotel Collection, Alexander Winter, Arcona Hotels & Resorts, und Yannick Wagner, Accor Hotels, führende Repräsentanten internationaler Hotelgruppierungen aufeinander, die ihre ersten „Bleiben“ im Alpenraum gefunden haben. Hotel-Investoren bringen neue Vielfalt in die Alpen Trends der alpinen Ferienhotellerie Von Thomas Reisenzahn Bemerkenswert ist das große Investoreninteresse. Wobei sich zeigt, dass individuelle Hotelbetreiber den Bereich wesentlich offensiver ins Auge fassen als institutionelle Großinvestoren. © Andrey Apoev – stock.adobe.com

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