14.10.2021

10 Millionen für Winterkampagne

Die Österreich Werbung gibt Gas: „Winterliebe“ ist die bisher größte Kampagne der Tourismusorganisation. Die Chance auf eine erfolgreiche Wintersaison sind groß, bei der Verordnung zu den Corona-Regeln wird Druck gemacht.

Die guten Nachrichten reißen nicht ab. Die ÖW wurde für die kommenden Jahre mit einer strukturellen Aufstockung ausgestattet, mit 4 Millionen Euro mehr nächstes und 6 Millionen Euro mehr als zuletzt in den darauffolgenden Jahren. Die Erhöhung sollte den Spielraum der ÖW bei ihren Kampagnen deutlich erhöhen. Tourismusministerin Elisabeth Köstinger (ÖVP) betonte zudem in einer gemeinsamen Pressekonferenz mit ÖW-Chefin Lisa Weddig, sie hoffe, dass nach dem Bund auch Miteigentümer „WKÖ mit einer entsprechenden Budgeterhöhung in den nächsten Jahren nachzieht“.

Schon heuer wird viel Geld in die Hand genommen, rund 10 Millionen Euro, um die Wintersaison zu einer erfolgreichen zu machen. Unter dem Thema „Winterliebe“ will die Kampagne die Leidenschaft der Gäste für den Winter in Österreich entfachen. Die gesamte Branche wird in ihrer Kommunikation den gemeinsamen Hashtag #winterliebe einsetzen und damit maximale Sichtbarkeit garantieren. Die Bundesländer, Städte und Regionen waren eng in die Konzeption der Kampagne eingebunden. Dies ist für den Erfolg der Kampagne essenziell, glaubt Weddig: „Gerade jetzt ist der Konkurrenzkampf zwischen den Destinationen extrem groß. Österreich ist unangefochtener Marktführer im Winter. Aber darauf dürfen wir uns nicht ausruhen. Daher bin ich froh, dass die gesamte Branche an Bord ist. 

Ausgespielt wird die Kampagne auf 13 Märkten: Deutschland, Schweiz, Niederlande, Belgien, Tschechien, Ungarn, Polen, Slowakei, Rumänien, Russland, Großbritannien, Dänemark und Schweden. Zum Einsatz kommt ein breiter Marketing-Mix, von Online über Social Media und Out-of-home bis zur TV-Werbung.

Diskussion in der Regierung über Verordnung

„Die Wintersaison wird auf jeden Fall stattfinden, sie wird eine erfolgreiche sein, und sie wird eine sichere sein“, so Köstinger. Apropos sicher: Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein richtete sie aus, dass es schon längst Zeit sei, die vor einem Monat vorgelegten Corona-Regeln für den Wintertourismus in eine Verordnung zu gießen. Dass es so lange dauere, dafür habe sie „kein Verständnis“ und sei auch nicht fair „den Unternehmen und Mitarbeitern gegenüber. Sie brauchen Planbarkeit“.

Umso mehr stößt bei Köstinger auf Unverständnis, dass die Corona-Regeln für den Wintertourismus von Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein (Grüne) noch nicht finalisiert wurden. Es soll eine FFP2-Masken-Pflicht in den Seilbahnen geben und die 3-G-Regeln gelten. "Après-Ski wird im Ermessen der Gemeinden liegen, ob es wie die Nachtgastronomie behandelt wird", sagt Köstinger. Darüber hinaus werde man weiterhin auf Testen setzen. Mückstein wiederum spielte den Ball zurück und verwies darauf, noch auf eine Freigabe der ÖVP zu warten.

Das Potenzial für die Destination Österreich im Winter hat die ÖW aktuell erfragt. Mehr dazu lesen Sie hier auf stammgast.online

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