03.02.2021

4.500 Überprüfungen, 300 Anzeigen

Im Zuge der angekündigten intensivierten Kontrollen der Tiroler Polizei sind tausende Beherbergungsbetriebe überprüft worden, hunderte Anzeigen wurden wegen Überschreitungen nach dem Covid-Maßnahmengesetz und Epidemiegesetz ausgestellt.

Über 100 der Anzeigen hätten "touristische Zwecke" betroffen - also Personen in Unterkünften, die offenbar nicht wie erlaubt wegen Arbeit oder Ausbildung im Bundesland zugegen waren. Zudem würden etwa auch im Falle von Autos mit ausländischem Kennzeichen vor einem Betrieb Nachforschungen unternommen, sagte Polizeisprecher Manfred Dummer der APA. Auch kleinere Vergehen, wie ein längeres Verweilen bei einem Take-away-Lokal samt Konsum eines Getränkes, würden beispielsweise darunterfallen.

Dummer betonte, dass ohnehin bereits seit Beginn der Skisaison einerseits engmaschig Kontrollen in den Skigebieten durch die Alpinpolizei - Stichwort etwaige Gruppenbildungen und Überprüfungen bei Skihütten und Restaurants - durchgeführt und andererseits seit dem 13. Jänner tirolweit auch Beherbergungsbetriebe intensiv kontrolliert würden. Beides werde auch in Zukunft fortgeführt, so auch in den Semesterferien. In Kürze sollte die angekündigte Präzisierung der Covid-19-Einreiseverordnung vorliegen - dann könne die Exekutive noch zielgerichteter kontrollieren.

Zuletzt waren in Tirol nach Berichten über angebliche Skitouristen, die auch Partys gefeiert haben sollen, an einem Abend in St. Anton am Arlberg bei der Kontrolle von 44 Unterkünften und 133 Personen vorerst 96 Anzeigen erstattet und 29 Sicherheitsleistungen eingehoben worden. Gleichzeitig betonte der Sprecher der Exekutive aber erneut, dass es bis dato keine Fälle von illegalen Après-Ski-Partys in den Skigebieten Tirols - etwa in Heustadeln - gegeben habe.

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