12.08.2020

65.000 Corona-Tests in Tourismusbetrieben

Im Rahmen des staatlich geförderten Corona-Testprogramms für Tourismusbetriebe haben 2.256 Betriebe am dem Programm teilgenommen. Künftig soll die Anzahl der Tests jede Woche auf der Plattform www.sichere-gastfreundschaft.at/beherbergung veröffentlicht werden.

Seit Juli fördert der Bund Corona-Testungen in Tourismusbetrieben mit maximal 85 Euro pro Test - jeder Mitarbeiter kann sich einmal pro Woche untersuchen lassen. Dafür stehen bis Jahresende bis zu 150 Mio. Euro zur Verfügung. Sämtliche Informationen zu dem Testprogramm gibt es auf der Plattform www.sichere-gastfreundschaft.at. Eine Österreich-Landkarte zeigt, in welchem Bundesland wie viele Testungen gemacht wurden und wie viele Tourismusbetriebe an dem Programm teilnehmen - aber nicht, wie viele der Tests positiv waren.

"Durch unser Corona-Testprogramm für Beherbergungsbetriebe stärken wir den Urlaubs- und Tourismusstandort Österreich", so Tourismusministerin Elisabeth Köstinger (ÖVP) laut Mitteilung. "Das Angebot von Testungen für eine ganze Branche ist international einzigartig. Wir empfehlen allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von Beherbergungsbetrieben dringend die Teilnahme an dem Testprogramm."

ÖHV begrüßt mehr Transparenz 

„Je transparenter, desto besser“, begrüßt Michaela Reitterer, Präsidentin der Österreichischen Hoteliervereinigung (ÖHV), die regelmäßige Veröffentlichung der COVID19-Testungszahlen bei Hotels und deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. „Sicherheit ist das Um und Auf im Urlaub. Nicht nur für Gäste, sondern natürlich auch für unsere Teams. Alles was dazu beiträgt ist gut und wichtig.“

Die klare Empfehlung der Hoteliervereinigung heißt „testen, testen, testen“, so die ÖHV-Präsidentin. Dass die Testmoral mancherorts noch besser sein könnte, müsse Ansporn sein, das System laufend zu evaluieren und weiterzuentwickeln. „Offene Kommunikation, das Feedback aus der Branche annehmen und so das Screening-System konstant weiterentwickeln und feintunen. Nur so wird man es schaffen auch die Zweifler zu überzeugen und Österreich zum sichersten Urlaubsland zu machen.“

(APA/Red)

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