09.06.2022

6,7 Millionen, die man nicht sieht

Im Hotel Hochschober floss eine erkleckliche Summe in Investitionen, die der Gast kaum sieht und trotzdem den Aufenthalt verbessern.

Der Zeitplan war ehrgeizig, die Rahmenbedingungen herausfordernd – von unterbrochenen Lieferketten bis zu massiven Preissteigerungen während der Bauzeit: Doch dank des exzellenten Zusammenspiels aller Beteiligten startete das Hotel Hochschober Anfang Juni mit vielen Neuerungen in die Sommersaison.
„Zum einen war es uns ein Anliegen, noch mehr Freiraum für unsere Gäste zu schaffen und Arbeitsbereiche unserer Mitarbeiter zu optimieren. Zum anderen haben wir genau zum richtigen Zeitpunkt in Maßnahmen investiert, die unsere Energieeffizienz deutlich verbessern“, fassen die Hotel Hochschober-Eigentümer Karin Leeb und Martin Klein zusammen.

Neues Panoramarestaurant, vergrößerte Terrasse

Den Restaurantbereich erweitert das neue Panoramarestaurant vor der See-Stube, in dem rund 40 Gäste Platz finden und einen besonders schönen Seeblick genießen. Viel Platz zum Sonnen und Frischluft-Tanken bietet die nach Süden ausgerichtete, nunmehr doppelt so große Terrasse.
Mehr Platz gibt es auch in der Küche. Ein Zubau vereinfacht die Logistik von Besteck, Geschirr und Gläsern. Außerdem kam eine neue Spül-Straße dazu.
Für den Transport des Geschirrs von den Tischen in die Küche sind neuerdings zwei elektronische „Mitarbeiterinnen“ im Einsatz. Die Roboter entlasten die Service-Mitarbeiter und geben ihnen mehr Zeit, um sich den Gästen zu widmen.

Neue Kaminlounge und Ruhezonen

Neben der Schwimmhalle entstand die Kaminlounge mit Ruhe- und Plauderbereich. Dort schafften organisch geformte Möbel im Retro-Stil der 60er-Jahre eine gemütlich-schicke Atmosphäre. Unweit davon eröffnete die Sport-Bar, der Treffpunkt für Tischtennis- und Billard-Spieler und ein weiterer Platz, um zwischendurch eine Erfrischung zu genießen. Am Weg zum Wellnessbereich haben die Umkleiden ein moderneres Aussehen bekommen.
Im Kristall-Spa wurden die elf südseitigen Behandlungsräume ebenfalls im Stil des Spas umgestaltet.

1,7 Millionen in Energieeffizienz

Zum richtigen Zeitpunkt forciert das Hotel Hochschober seine Maßnahmen, um im Hinblick auf die Klimaneutralität fit für die Zukunft zu werden, Energie zu sparen und den CO2-Ausstoß deutlich zu senken. In Kooperation mit Siemens wurden alle Luftreinigungsanlagen, die Wärmeversorgung und die Beheizung des See-Bads erneuert bzw. optimiert. Zusätzliche Wärmeenergie liefert eine Photovoltaik-Anlage. Nach der Berechnung von Siemens sparen diese Maßnahmen pro Jahr die beachtliche Menge von 389 Tonnen CO2. Das entspricht 20 Prozent des Gesamtaufwandes.

(red)

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