11.03.2020

AGÖ-Präsident mahnt zur Besonnenheit

Die AGÖ ist so etwas wie das Sprachrohr der österreichischen Gemeinschaftsgastronomie. Deren Präsident, Werner Pannagl, ruft via HGV PRAXIS zu strikter Konsequenz, aber auch Besonnenheit auf.

Zwischen zwei Sitzungen findet AGÖ-Präsident Werner Pannagl kurz Zeit für das HGV PRAXIS-Interview: „Ich kann nur an meine Kolleginnen und Kollegen appellieren, die von der Regierung verhängten Verordnungen striktest umzusetzen. Auf der anderen Seite“, so Pannagl weiter, „würde ich mir mehr Besonnenheit wünschen. Panik ist völlig fehl am Platz. Es ist natürlich eine Art Ausnahmezustand, aber die GV ist in Österreich mit Sicherheit dazu in der Lage, damit professionell umzugehen.“

Pannagl mahnt weiter an, peinlich genau auf Hygiene zu achten, nicht nur bei den Mitarbeitern, sondern auch bei den Kunden.

In Bezug auf die Essensausgabe empfiehlt der Küchenleiter anstatt von Buffets in Selbstbedienung auf die Abgabe großteils verpackter Komponenten umzustellen. „Und man sollte auch die Möglichkeiten, die der Snack-Markt bietet, nicht außer Acht lassen. Diese Produkte kann man gut und schnell vorbereiten, leicht verpacken und man befindet sich auf der sicheren Seite.

Bevorstehende Generalversammlung verschoben

Die AGÖ (Arbeitsgemeinschaft der Großküchen Österreichs) selbst, sieht sich auch von den Corona-Wirren betroffen. Die am 26. März angesetzte Generalversammlung, bei der sich Präsident Pannagl der Wiederwahl gestellt hätte, wurde von ihm persönlich heute (11. März) verschoben. „Auf einen späteren Zeitpunkt“, so Pannagl, zu mehr wollte sich der AGÖ-Präsident im HGV PRAXIS-Gespräch nicht durchringen.

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