02.05.2021

Auf den Teller statt in die Tonne

Zum heutigen „Tag der Lebensmittelrettung“ (2. Mai) gibt Österreichs größter Caterer „Gourmet“ Einblicke darüber, wie es gelingt, Lebensmittelabfälle zu vermeiden.

„Durch vorausschauende Planung beim Einkauf und bei der Zubereitung unserer Speisen gelingt es uns, Abfälle zu verringern. Dank der flexiblen Menügestaltung und des variablen Bestellsystems sowie der regelmäßigen Abstimmung mit den Kunden, werden Portionsgrößen und Anzahl der Speisen möglichst genau dem Bedarf unserer Gäste angepasst. So landet am Ende weniger Essen im Müll“, zählt Gourmet Geschäftsführer Herbert Fuchs die wichtigsten Punkte gegen Lebensmittelverschwendung in der Gemeinschaftsverpflegung auf. Auch wenn der größte Hebel im Kampf gegen Food Waste im privaten Bereich liegt, sind neben der Politik, der Landwirtschaft und dem Handel, auch die Gastronomie und die Außer-Haus-Verpflegung gefordert, aktiv zu werden. „Lebensmittel sind wertvoll. Gehen wir sorgsam damit um, können wir einen wertvollen Beitrag leisten, um den ökologischen Fußabdruck der Ernährung zu verringern“, so Fuchs.

Lebensmittel retten, Umwelt retten

Entlang der Wertschöpfungskette fallen in Österreich jährlich etwa eine Million Tonnen vermeidbare Lebensmittelabfälle an. Anders ausgedrückt: Die Menge der genießbaren Lebensmittel, die pro Jahr in Österreich weggeworfen wird, reicht aus, um die gesamte Bevölkerung von Salzburg und Kärnten zu ernähren. „Diese Ressourcenverschwendung ist nicht nur in sozialer Hinsicht alarmierend, sondern hat vor allem auch negative ökologische Folgen für unsere Umwelt und unser Klima“, betont Olivia Herzog, Programm-Managerin für nachhaltige Ernährung beim WWF Österreich. Die gute Nachricht: „Retten wir wertvolle Nahrung, schützen wir nicht nur Land und Boden, sondern erhalten zugleich auch wertvolle Ökosysteme und Lebensräume für viele gefährdete Tierarten“, so die Expertin.

Bewusstsein schaffen, quer durch die Geschäftsfelder

Als langjähriger Partner von „United Against Waste“ und dem WWF Österreich macht sich „Gourmet“ über viele Zugänge für den sorgsamen Umgang mit Lebensmitteln stark. Eigene Umweltteams arbeiten laufend daran, Umweltstandards zu optimieren und speziell geschulte Abfall-Coaches sowie regelmäßiges Abfall-Monitoring in „Gourmet“ Betriebsrestaurants unterstützen dabei, Lebensmittel zu retten. Beim À la Carte-Liefersystem für Essen am Arbeitsplatz werden nur exakt jene Gerichte zubereitet, die von den Mitarbeitern vorbestellt wurden. Dadurch bleiben keine Speisen übrig. In Kindergärten und Schulen sorgen Initiativen, wie „Restlos gut“ und die kürzlich gestartete „Koch das Klima froh!“-Kampagne von „Gourmet Kids“ für Sensibilisierung und bieten Anreize, gemeinsam die Lebensmittelverschwendung zu stoppen.

So verringert Gourmet Lebensmittelabfälle:

  • Maßgeschneiderte Bestell- und Liefersysteme
  • Genaue Einkaufsplanung
  • Rechtzeitige Vorbestellung
  • Kochen nach exakter Rezeptur
  • Altersgerechte Portionsgrößen
  • Große Auswahl an gesunden TK-Speisen
  • Umfassende Schulung der Mitarbeiter
  • Sorgsamer Umgang mit Lebensmitteln
  • Zusammenarbeit: Sozialmärkte
  • United Against Waste

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