14.04.2021

Aus Schloss Mautern wird ein Hotel

In der Wachauer Garnisonsstadt wurden die Verträge für ein großes Immobilienprojekt inklusive Hotel unterzeichnet.

Die bei­den Im­mo­bi­li­en-In­ves­to­ren Her­bert Pin­zo­lits (Mam­ma Im­mo­bi­li­en­grup­pe) und Her­bert Het­zel (Bau­Con­sult) haben die Ver­trä­ge für ei­nes der der­zeit größ­ten Im­mo­bi­li­en­pro­jek­te in Nie­der­ös­ter­reich unterschrieben. Rund 58 Mil­lio­nen Eu­ro sol­len in die Re­vi­ta­li­sie­rung und Er­wei­te­rung des Wach­au-Schlos­ses Mau­tern flie­ßen. Ge­re­gelt wird das al­les in ei­nem Raumord­nungs- und ei­nem Op­ti­ons­ver­trag für den Lie­gen­schafts­an­kauf. Auf der Pro­jekt­grund­flä­che von 2,5 Hekt­ar ent­lang der Wach­au­er Do­nau wer­den ins­ge­samt (zu­min­dest) 122 Zim­mer im 4-Ster­ne-Su­pe­ri­or-Ni­veau – da­von 47 im his­to­ri­schen Schloss – so­wie 80 Wohn­ein­hei­ten mit 6.000 m² Nutz­flä­che, zwei Restaurants, ein Terrassen-Café mit Donaublick, eine Hotelbar, Wellness- und Fitness-Angebote, eine Co-Working-Fläche und mindestens sechs flexibel nutzbare Seminarräume geschaffen.

Ein Highlight werden wohl auch die generalsanierten Römerhalle und der Schüttkasten, die mit einem Gebäudetrakt verbunden werden, die Genusswelt Wachau und das Wein-Comptoir. Hochzeiten und Firmenveranstaltungen werden wohl zu den Hauptfrequenzbringern zählen und sollen eine hohe Hotelauslastung sicherstellen. Hotel und Gastronomie werden ganzjährig betrieben.

Ein Teil der Wohnungen ist aufgrund der Lage (direkt gegenüber befindet sich universitäre Ausbildung) als Anlegerwohnungen konzipiert. Der Baubeginn ist für September 2022, die Fertigstellung für Februar 2024 geplant. Derzeit wird alles mit Eigenmittel finanziert, im Wesentlichen soll ab Baugenehmigung über Kredite gearbeitet werden. Was den Betreiber des Hotels betrifft, ist man derzeit noch offen.

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