01.04.2021

Autogrill verkauft US-Raststättengeschäft

Für die US-Raststättentochter HMSHost wollen die Italiener rund 320 Millionen Euro lukrieren.

Der Autobahn-Raststättenbetreiber Autogrill hat angekündigt, dass seine US-Tochter HMSHost ein Abkommen über den Verkauf der Aktivitäten im US-Autobahn-Raststättensektor um 375 Mio. Dollar (knapp 320 Mio. Euro) an ein Konsortium unter der Führung von Blackstone Infrastructure Partners abschließen wird. An dem Konsortium sind auch Applegreen Limited und B&J Holdings beteiligt, wie Autogrill in einer Aussendung bekanntgab.

Der Deal soll bis zum Sommer stehen. HMSHost trennt sich von „Food&Beverage“-Lizenzen verschiedener Marken wie etwa Starbucks, Burger King und Pret auf 60 Autobahn-Raststätten in den USA. Bereits vor zwei Jahren hatte sich Autogrill vom Autobahn-Raststättengeschäft in Kanada getrennt. Das Unternehmen Autogrill, das auch in Österreich Autobahn-Raststätten (z. B. Ybbs, Lindach-Süd) betreibt, hat seine Ergebnisziele bis 2024 nach unten geschraubt. So rechnet der Konzern bis Ende 2021 mit einem Umsatz zwischen 2,3 Mrd. Euro und 2,7 Mrd. Euro. Bisher hatte das Unternehmen einen Umsatz zwischen 2,4 Mrd. Euro und 2,8 Mrd. Euro erwartet. Bis 2024 hofft Autogrill auf Verkaufserlöse im Volumen von 4,5 Mrd. Euro.

Autogrill bestätigte Pläne für eine Kapitalerhöhung in der Größenordnung von 600 Mio. Euro bis Ende des ersten Halbjahres. Das Unternehmen wolle seine „internationale Führungsposition konsolidieren und finanzielle Flexibilität erringen, um Möglichkeiten auf dem Markt zu nutzen“, hieß es.

Branchen-News, die Sie wirklich brauchen!

Partner

Mediadaten