22.02.2022

Beste Sommelière Amerikas kommt aus Argentinien

Die ASI-Sommelier-Weltmeisterschaft 2023 in Paris wirft ihre Schatten voraus. Im Kontinental-Entscheid Nord- und Südamerikas belegte Argentinien den 1. und 3. Platz.

Mitte Februar stand in der chilenischen Hauptstadt Santiago de Chile der Entscheid beider Kontinente auf dem Programm und das „Neue Welt“-Weinbauland Argentinien machte seinem Ruf alle Ehre. Gold und Bronze gingen in das Land der Gauchos. Den Sieg holte sich die selbständige Sommelière Valeria Gamper, gefolgt vom Zweitplatzierten, dem Kanadier Hugo Duchesne, und Bronze holte sich Gampers Landsmann Martin Bruno.

Insgesamt traten in Santiago 20 Sommeliers zur Ausscheidung an, eine klare Dominanz entfiel dabei auf Südamerika. 16 Teilnehmer von Ecuador, dem Karibikstaat Dominikanische Republik über Venezuela, Brasilien, Uruguay, Paraguay und eben Argentinien stellten mit je zwei US-Amerikanern und Kanadiern den nordamerikanischen Kontinent klar in den Schatten. Im 20-köpfigen Kandidatenfeld befanden sich lediglich drei Frauen (aus Argentinien, dem Veranstalterland Chile sowie aus Paraguay), von denen sich Gamper mit einer außergewöhnlichen Sensorik, perfekten Umgangsformen auf der Bühne und einem schier unerschöpflichen Weinwissen schlussendlich durchsetzte und den Bewerb gewann.

Mit diesem Sieg ist Gamper klarerweise für die WM nächstes Jahr in Paris qualifiziert, und nicht nur das: auch Duchesne und Bruno werden ebenfalls in Frankreich antreten.Zur Erinnerung: Auch Österreich wird in Paris vertreten sein. Der Tiroler Zuvad Slatic hat sich durch einen hervorragenden 3. Platz bei der Meisterschaft von Europa & Afrika für die Endrunde in Paris qualifiziert.

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