01.02.2019

Bocuse d’Or fest in skandinavischer Hand

Der große „Bocuse d’Or“ wird dominiert von Skandinavien: Dänemark siegt vor Schweden, Platz drei geht an Norwegen und vierte werden die Finnen. Die Grande Nation landet erst hinter der Schweiz auf Platz sechs.

Während des zweitägigen Wettbewerbs beim Finale des Bocuse d'Or 2019 in Lyon stellten 24 Nationalteams im Rahmen der Gastronomie-Messe Sirha ihre kulinarische Fertigkeit und Kreativität unter Beweis. Die Finalisten, die sich in den letzten 18 Monaten in den nationalen und kontinentalen Entscheidungen durchsetzen konnten, interpretierten dieses Jahr zwei traditionelle französische Gerichte neu und halten so die Erinnerung an zwei Legenden des Bocuse d’Or wach:

Die Hauptspeise, ein Kalbscarré am Knochen gegart, ist dem Gründer des Wettbewerbs Paul Bocuse gewidmet, der im letzten Jahr verstorben ist. Die Vorspeise, eine moderne Variante einer Gemüse-Chartreuse mit Meeresfrüchten, gedenkt dem Koch Joël Robuchon, der als Schlüsselfigur seit der ersten Ausgabe mit dem Wettbewerb verbunden war. Die Finalisten haben exakt 5 Stunden und 35 Minuten Zeit für die Zubereitung der Speisen.

Für Österreich gibt es erst 2020 wieder die Möglichkeit, sich zu qualifizieren: der Bocuse d’Or Europe geht in der estnischen Hauptstadt Tallin über die Bühne. Nur wenn der österreichische Kandidat unter die besten zwölf kommt, kann er sich für den großen Wettbewerb in Lyon, der in den ungeraden Jahren stattfindet, qualifizieren.

Bocuse d’Or 2019 – Die Top 10

  1. Dänemark
  2. Schweden
  3. Norwegen
  4. Finnland
  5. Schweiz
  6. Frankreich
  7. Japan
  8. Belgien
  9. USA
  10. Großbritannien

 

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