02.11.2020

Brauer drängen auf Aussetzen der Biersteuer

Der zweite Lockdown bedeutet einen weiteren schweren Schlag gegen die Gastronomie und deren zentrale Lieferanten, darunter die Brauereien. Diese fordern ein Aussetzen der Biersteuer in der Gastronomie bis Mitte 2021.

Die erwümschte Maßnahme sei eine rasche und einfache Sofortmaßnahme, um Österreichs Brauwirtschaft, einen der wichtigsten Wertschöpfungsbringer Österreichs, ökonomisch abzusichern, betont Sigi Menz, der Obmann des Verbandes der Brauereien Österreichs. Ergänzend dazu müsse die Umsatzsteuersenkung in der Gastronomie zumindest bis Mitte 2021 prolongiert werden. Das seien „starke Signale, dass man die Bedeutung der Branche ernst nimmt. Schließlich tragen wir Brauereien jährlich rund 700 Millionen Euro an Steuern zum Staatshaushalt bei und generieren mit jedem Job in einer Brauerei 17 weitere Arbeitsplätze", so Menz.

Die Sommersaison war schwierig, die Wintersaison droht gänzlich auszufallen, Tourismus und Veranstaltungen würden praktisch auf Null zurückgefahren. Etliche österreichische Brauer rechnen ohne entsprechende finanzielle Gegenmaßnahmen mit einem Rekordminus. „Wer rasch hilft, hilft doppelt. Wir verstehen uns als Schutzpatron der Brauer sowie der Gastronomen und wünschen uns generell eine schnellere Abwicklung der wirtschaftlichen Unterstützungsmaßnahmen. Es zählt jetzt jeder Tag. Ansonsten werden viele Betriebe den Winter nicht überleben", hält Menz fest. 

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