14.06.2022

Brita verbucht erneutes Rekordjahr

Der Wasserfilter-Spezialist aus Taunusstein legte mit einem Gesamtumsatz von 656 Millionen Euro auch 2021 eine Rekordbilanz vor.

Der Gesamtumsatz der Brita Gruppe mit ihren 30 nationalen und internationalen Tochtergesellschaften bzw. Betriebsstätten, fünf Produktionsstätten und Vertreibern in rund 70 Ländern auf allen fünf Kontinenten belief sich im vergangenen Geschäftsjahr auf 656 Millionen Euro. Das bedeutet einen Zuwachs von + 6,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr (2020: 617 Millionen Euro).

Die Analyse der verschiedenen Produktsegmente zeigt, dass 75 Prozent des Gesamtumsatzes der Gruppe auf die Consumer-Produkte von BRITA entfielen: 491 Millionen Euro (2020: 462 Millionen Euro, + 6,3 Prozent).

Das Potenzial des Professional-Segments mit Filterlösungen für Horeca und Vending sowie leitungsgebundenen Trinkwasserspendern für Büros, Schulen, Krankenhäuser und Gastronomie wurde wie in 2020 durch die COVID19-Pandemie und entsprechende Lockdowns beeinträchtigt. Dennoch generierte Brita hier einen Umsatz von 165 Millionen Euro (2020: 155 Millionen Euro, + 6,4 Prozent) und damit 25 Prozent des Gesamtumsatzes.

Für die kommenden Jahre hat sich Brita ehrgeizige Nachhaltigkeitsziele gesetzt: Unter anderem soll der Anteil an fabrikneuem Plastik im Kernproduktportfolio um 30 Prozent reduziert und damit auch die Abhängigkeit von klimaschädlichen, fossilen Rohstoffen verringert werden. Neue Produkte in 2022 und 2023 werden beispielsweise einen innovativen bio-basierten Kunststoff einsetzen. Außerdem soll kontinuierlich weniger Verpackungsmaterial verwendet und ab 2025 ganz auf fabrikneues Plastik in Verpackungen neuer Produkte verzichtet werden. Das seit 30 Jahren bestehende Kartuschenrecycling wird weiter ausgebaut, mit dem Ziel, in 2025 20 Prozent des Bedarfs an Ionenaustauscher, dem wichtigsten Filtermaterial in den Brita-Filterkartuschen, aus recycelten Kartuschen zu decken.

(red)

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