25.06.2018

Burgenland fördert gesundes Schulessen

Das Land will gesundes Essen in Kindergärten und Schulen stärker fördern. Bei einer Greenpeace-Studie über Schulessen landete das Burgenland auf dem letzten Platz.

 

Jetzt will man konkret bestehende Projekte wie „Gesunde Kindergärten im Burgenland“ weiterentwickeln - also mehr Koch-Workshops und Informationen anbieten. Engagierte Kindergärten und Schulen sollen mit einem Gütesiegel ausgezeichnet werden. Dieses werde aussagen, dass vorwiegend mit biologischen Lebensmitteln gekocht werde, sagte SPÖ-Klubobfrau und Bürgermeisterin von Mattersburg, Ingrid Salamon. Das sei für die Zukunft und auch für die Wirtschaft im ländlichen Raum wichtig.

Ziel sei es, Pädagoginnen und Pädagogen, sowie Kinder und Eltern für dieses Thema zu interessieren, sagte Familienlandesrätin Verena Dunst (SPÖ). Man brauche die Eltern als Partner, weil diese das gleiche Ziel hätten, nämlich gesunde Kinder zu haben.

Als Best-Practice Beispiel wurde in der Greenpeace-Studie das Sozialzentrum „Villa Martini“ in Mattersburg genannt. Von dort werden täglich an die 450 Essen an Kindergärten und Schulen geliefert. Mehr als 50 Prozent der dort verwendeten Lebensmittel stammen aus biologischer Landwirtschaft.

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