16.06.2021

Convenience erscheint in neuem Licht

Der aktuelle Wedl Food Report bestätigt aktuelle Trends: Convenience erlebt durch Covid und Fachkräftemangel ein völlig neues Image.

Lange galt Convenience als verpönt. Die Entwicklungen der letzten Jahre zeigen hingegen, dass der Stellenwert und Einsatz von qualitativ hochwertigen Convenience-Produkten in der heimischen Gastronomie und Hotellerie deutlich zugenommen hat. Ob nun Personal, Auslastung oder Wareneinkauf, Convenience erleichtert eine vorausschauende und ressourcenschonende Planung für die Saison. Verständlich also, dass das Handelshaus Wedl diesem Thema im aktuellen Wedl Food Report auf den Grund geht und zeigt: Hochwertiges Convenience ist sehr wohl salonfähig.

Ob Gewürzmischung, hochwertige Fleischfonds, geschälte Kartoffeln oder das bereits zerlegte Gulasch-Fleisch, 43 % der Befragten greifen gelegentlich bis regelmäßig auf Convenience-Produkte zurück. Dabei dienen sie in der Hälfte der Betriebe als Basis für ein Gericht oder werden nach der vorgegebenen Zubereitungsart noch zusätzlich verfeinert. Zubereitet und direkt serviert werden Convenience-Produkte hingegen häufiger in einfachen Betrieben (34 %) als in gehobenen (20 %).

Küchenfertig heißt das Zauberwort

Über alle Warengruppen hinweg ist der Bearbeitungsgrad „küchenfertig“, also zugeputzt oder zerlegt, mit Abstand am relevantesten. Insbesondere bei Obst und Gemüse sowie bei Desserts und Süßwaren spielt diese Art der Verarbeitung für gehobene Betriebe eine größere Rolle. „Dies spiegelt sich auch in unserem Sortiment wider. Vom geschnittenen Weißkraut, über Kürbiswürfel bis hin zu geschälten Apfelringen finden unsere Kunden Lebensmittel, die sie sofort in die Pfanne geben oder mit wenigen Handgriffen servieren können“, bestätigt Lorenz Wedl, Sprecher der Geschäftsführung des Handelshaus Wedl. Auch im Süßwarenbereich hat das Handelshaus Wedl in den letzten Jahren sein Convenience-Sortiment weiterentwickelt. „Dabei achten wir bei der Partnerwahl in erster Linie auf Qualität und Geschmack. So erhalten unsere Kunden von süßen Teilchen bis zu klassischen Desserts, hochwertigste Süßwaren, die mit ein paar Handgriffen bereit zum Genießen sind“, so Wedl.

Tagtäglich eine Unterstützung

Convenience begleitet Gastronomen den gesamten Tag über. Beim Frühstück nutzen 22 % der heimischen Gastro-Betriebe regelmäßig verarbeitete Lebensmittel. 29 % greifen mittags gelegentlich auf Convenience-Produkte zurück, beim Abendessen sind es 33 %. Die häufigsten Gründe für die Verwendung von Convenience-Produkten sind Haltbarkeit (72 %) und Zeitersparnis (71 %) gefolgt von gleichbleibender Qualität (62 %), Arbeitskräftemangel (58 %), Kosten (41 %) und Nachhaltigkeit (38 %). Das beste Beispiel dafür: der Wedl-Obstsalat, das meistnachgefragte Convenience-Produkt des Handelshauses. „Fehlendes Personal setzt das bestehende Küchenteam enorm unter Druck. Umso besser, wenn zeitlich aufwändige Aufgaben übersprungen werden können und die Lebensmittel bereits geschält und geschnitten sind. Daher arbeiten wir laufend daran, unser Convenience-Sortiment dahingehend auszubauen“, unterstreicht Lorenz Wedl die Intention des Wedl Food Reports.

Tabu oder Akzeptanz?

Für viele ist Convenience in der Gastronomie jedoch immer noch ein Tabu-Thema. Vor allem Verpackungsmüll (80 %) und Zusatzstoffe (77 %) betrachten die befragten Betriebe kritisch. Auch den schlechten Ruf von verarbeiteten Lebensmitteln sehen 44 % als nachteilig. Spontan gefragt gibt jedoch ein Drittel der Befragten an, dass Convenience-Produkte gut von den Gästen akzeptiert werden. Dies bestätigt Lorenz Wedl in seiner Studien-Themenwahl: „Die Akzeptanz-Basis ist bereits vorhanden, auf ihr können wir aufbauen. Dabei gilt es jedoch vor allem hochwertige Produkte, die möglichst aus der Region kommen, anzubieten. Denn wir sind der festen Überzeugung, dass Convenience-Produkte durchaus salonfähig sind. Und das Gute dabei: Sie schmecken nicht nur, sondern stellen auch eine vorausschauende Planung von Personal, Auslastung und Wareneinkauf sicher.“

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