19.05.2020

"Das hält kein Unternehmen aus"

Klare Antworten zur Lockerung von Veranstaltungen in Österreich stehen noch immer aus, bemängelt der Austria Event Pool.

Die am vergangenen Freitag verkündete Lockerung von Veranstaltungen betrifft „nur“ Kulturevents. Beschlossen wurde, dass am 29. Mai Indoor- und Outdoorveranstaltungen im Kulturbereich für bis zu 100 Personen erlaubt sind – ab 1. Juli solche für bis zu 250 Personen und ab 1. August für bis zu 500 Personen. Bis zu 1.000 Personen sollen es dann unter Einhaltung eines speziellen Sicherheitskonzeptes sein dürfen.

Der Austria Event Pool (AEP) fordert nun einen klaren Stufenplan oder klare Richtlinien für die Lockerung von Veranstaltungen. „Eine genaue Definition diesbezüglich ist unumgänglich für die Veranstaltungsbranche“, betont AEP-Gründer und Vorstandssprecher Erik Kastner. Wie ist zum Beispiel mit Mitarbeiter- oder Kundenevents, Business-Events, Messen, Hochzeiten etc. umzugehen?

Kastner: „Die Unsicherheit in unserer Branche ist so groß. Mehr als zwölf Monate Stillstand hält kein Unternehmen aus und hier fordern wir rasches Handeln. Wir befinden uns derzeit im freien Fall und niemand fängt uns auf!“ Die Veranstaltungsbranche wird lange und hart arbeiten müssen, um die Folgen der Krise zu verarbeiten, betont der Branchensprecher. Wenn die Politik nicht jetzt rasch handle und Klarheit schafft, dann wird das vielen Event-Spezialisten die Existenz kosten.

Informationen zu Rechten und Pflichten

Auf der Homepage des Austrian Event Pools befinden sich aktuell die wichtigsten Rechtstexte im Auszug betreffend Veranstaltungen und Corona-Krise/Sondergesetzgebung. Aufgrund der Lockerungsmaßnahmen im vierzehntägigen Rhythmus können sich ständig Änderungen ergeben. Zudem wird politisch vieles angekündigt, das erst wesentlich später legistisch umgesetzt wird.

Das AEP bietet auch die Unterstützung von Wirtschaftstreuhändern und Steuerberatern an. 

www.eventpool.at

 

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