21.01.2021

Delicious Data nimmt Bäckereien ins Visier

Das Münchener KI-Startup bietet seine erfolgreiche Software zur Vermeidung von Lebensmittelabfällen zukünftig auch für Bäckereien an und schließt eine weitere Finanzierungsrunde ab.

Seit 2019 bietet Delicious Data seine preisgekrönte Prognose-Lösung für die Gemeinschaftsverpflegung (Mensen, Kantinen, Krankenhäuser, Altenheime) und die Gastronomie an. Die Software schafft es, Lebensmittelabfälle dort um bis zu 30 % zu reduzieren. Mittels Deep-Learning Algorithmen analysiert die Software historische Daten der Kunden und kombiniert diese mit weiteren externen Faktoren, um präzise Vorhersagen für die Zukunft zu treffen. Mitte vergangenen Jahres erhielt das Startup für seine Lösung den deutschen Bundespreis 2020 „Zu gut für die Tonne”.

Die erfolgreiche Software wird nun auch im Bäckerei-Markt als Lösung zum Einsatz kommen. Hierfür besteht bereits die Kooperation mit einer der größten Bäckereien Bayerns. In gut 120 Filialen im südbayerischen Raum wird die Lösung direkten Einfluss nehmen können.

Investoren glauben an die KI-Idee

„Wir glauben seit der ersten Stunde an die Lösung von Delicious Data, um Nachhaltigkeit über den gesamten Lebensmittelsektor hinweg positiv zu beeinflussen. Durch die Ausweitung auf den Bäckerei-Markt steht die Lösung neben der Gemeinschaftsverpflegung und der Gastronomie einer weiteren Branche zur Verfügung, um Lebensmittelabfälle aktiv zu reduzieren.”, so Clarissa Käfer, Anker-Investor und Geschäftsführer in der Käfer-Gruppe.

Delicious Data, das nachhaltige KI-Startup für den Lebensmittelsektor, läutet parallel zu diesem Schritt auch die nächste Wachstumsphase ein und schließt eine weitere Finanzierungsrunde erfolgreich ab. Neben dem bestehenden Gesellschafterkreis (u.a. die GeMü Beteiligungsgesellschaft und Käfer Capital) gehören zukünftig auch „Übermorgen Ventures“ (Schweiz) und Business Angel Gian Reto à Porta zum Investorenkreis. „Wir freuen uns riesig: Unsere neuen Partner teilen die Werte und die Vision von Delicious Data. Gemeinsam wollen wir nun auch in Bäckereien noch mehr Lebensmittelabfälle und CO2 reduzieren.“, sagt Co-Gründer Valentin Belser.

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