17.06.2022

Der neue Praterwirt hat eine eigene Fleischerei

Das Team vom Dogenhof eröffnet in der Praterstraße 45 eine neue Gastwirtschaft. Neben eigener Fleischerei ist auch das erste, unpasteurisierte Budweiser Lager Tankbier in Österreich ein Highlight.

In der Auslage des Lokals  in einem umgebauten Ecklokal neben der Pfarrkirche St. Johann Nepomuk hängen Schweinehälften und Rinderhaxen, denn integriert ist eine hauseigene Fleischerei. Die Gastgeber des Praterwirts widmen sich ganz bewusst dem Thema Fleisch. „Fleischproduktion und -konsum zählen zu den meist diskutierten Themen unserer Zeit“, sagt Simon Steiner. Gemeinsam mit seinen Geschäftspartnern Mile Palikukovski und Geronimo Schiedlbauer hat er den Dogenhof schräg gegenüber zu einem der beliebtesten Lokale der Stadt gemacht hat, seit dem Frühjahr 2020 hatte das Team an dem neuen Projekt gearbeitet. „Wir wollen hier ein traditionelles Thema und altes Handwerk in die Gegenwart holen, und mit einem zeitgenössischen Qualitätsanspruch und transparenter Produktion präsentieren.“

„Wenn Fleisch, dann so"

Die hauseigenen Fleischermeister Max Klaghofer (Fleischerei Klaghofer, Mauerbach und Wien) und Stefan Bauer (Fleischerei Bauer, Arbesbach) produzieren vor den Augen der Gäste frische Fleisch- und Wurstwaren, und spezialisieren sich dabei konsequent auf Nose-to-Tail Verarbeitung. Regional geschlachtete Tiere im Ganzen liefern die Fleischerei Hödl, die Fleischerei Hans Schmölz und X.O. Beef. Alex Mayer (Mayer & Freunde, Wien) steht an der Schnittstelle von Fleischerei und Gastwirtschaft beratend zur Seite.

Küchenchef Lukas Stagl, der sich schon im Dogenhof geradlinig und puristisch der Feuerküche widmet, fokussiert sich im Praterwirt nun auf das Grundnahrungsmittel Fleisch. „Die traditionelle Küche ist eine der fleischlastigen Küchen überhaupt. Wir erfinden hierfür nichts neu, sondern tragen einfach bodenständige und unkomplizierte Produkte von höchster Qualität sorgsam zusammen.“ Dazu wird ein Lieferantennetzwerk aus Bauern und Lebensmittelproduzenten aufgebaut, und es gibt natürlich auch vegetarische und vegane Speisen.

Köstliches Budweiser aus dem Tank

Als erste Gastwirtschaft Österreichs serviert man im Praterwirt nicht pasteurisiertes Bier. Das Budweiser Lagerbier wird direkt aus der Tschechischen Republik geliefert, in vier eigens eingebaute Tanks zu je 500 Litern gekühlt, und ohne Zusatz von Kohlensäure direkt aus dem Kugelhahn in das vorgekühlte Krügerl gezapft.

„Derartig frisches Bier bekommt ansonsten nur der Braumeister persönlich zu schmecken“, schwärmt Geronimo Schiedlbauer. „Aber auch Getränke wie der Liter feiern bei uns ein Comeback. Außerdem liefert Roman Kraus Edelbrände im Holzfass, und die Weinmanufaktur Clemens Strobl macht für uns erstmalig einen Non-Vintage Hauswein in der 1 Liter Flasche“.

Ein Dorfwirtshaus für Wien

Die Fleisch- und Wurstspezialitäten kann man aus der Fleischerei-Feinkost mit nach Hause nehmen, unkompliziert im vorderen Imbiss-Teil oder gemütlich in der Gastwirtschaft genießen. Letztere wurde vom Innenarchitekten und Designer Benedict Wilhelm in bewusst klassischer und dabei puristischer Art und Weise gestaltet: die Holzvertäfelung strahlt Gastlichkeit und Bodenständigkeit aus, ohne altmodisch zu wirken.

„Der Praterwirt soll ganz einfach ein Ort zum Wohlfühlen sein“, sagt Simon Steiner „Und wenn man dann draußen im Schanigarten neben der Kirche sitzt, kann man sich wie beim Dorfwirt fühlen, den es in Wien so bislang noch nicht gab.“

Öffnungszeiten:

  • Fleischerei
    Montag – Samstag: 9:30 Uhr bis 18 Uhr
     
  • Gastwirtschaft
    Montag – Sonntag: 11:30 Uhr bis 24 Uhr (Küche bis 23 Uhr)

www.praterwirt.com

(Red)

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