03.05.2018

Der Nudel einen Preis

Die Kärntner Nudel ist so etwas wie ein kulinarisches Nationalheiligtum in Österreichs südlichstem Bundesland. Deshalb wird der Spezialität zu Ehren auch ein eigener Kreativwettbewerb ausgelobt.

 

Wenn die gemeine Nudel natürlich auf den weiblichen Artikel hört, so heißt diese Spezialität in Kärnten ganz bewusst „der“ Nudel. Gemeint ist der Kärntner Nudel, eine Art XXL-Raviolo, die in mannigfaltigen Füllungen auf den Tisch kommt. Zu den nennenswertesten Herstellern von Kärntner Nudeln zählt die Firma Brunner. In einem eigenen Wettbewerb heftet sich Brunner auf die Fahnen, der Kreativität und Phantasie freien Lauf zu lassen. Denn vielleicht ist wirklich einmal eine zündende Rezeptur darunter, die sich zur Serienreife eignet.

Anfang Mai wurde nun in der HLW Spittal/Drau der „Kärntner Nudel-Award“ vergeben, und das schon bereits zum dritten Mal. Unter den Einreichungen wurden fünf Finalisten ausgewählt, darunter auch ein Steirer, ein Niederösterreicher und sogar ein Wirt aus dem bayerischen Waakirchen. Der Sieger heißt Bernd Huber und ist Küchenchef im Hotel „Flattacherhof“ aus dem gleichnamigen Kärntner Ort. Huber konnte sich im Vorjahr den Sieg sicher und holte sich heuer erneut die goldene „Kasnudel-Trophäe“ sowie die ausgelobten 500 Euro Preisgeld. Seine Kreation war diesmal eine vegane Broccoli-Spargel-Nudeln im Kürbismantel an Süßkartoffelpüree mit Sojajoghurt und Tomaten-Chili-Marmelade. Das Grundprodukt beim Wettbewerb sind wie immer die Kärntner Nudeln von Hersteller Brunner aus Lessnig in Drautal. Die Produktpalette wird bis nach Norddeutschland exportiert.

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