15.09.2020

Deutschland: Wirt wollte 500.000 Euro Corona-Hilfen ergaunern

Der Mann, der eine bekannte Pizzeria im baden-württembergischen Rottweil betreibt, hatte eine Vielzahl von unrechtmäßigen Anträgen gestellt. Es wurde ein Haftbefehl erlassen.

18 Mal soll der Italiener Corona-Soforthilfe beantragt haben, jeweils unter verschiedenen Namen seiner Person und der betroffenen Gaststätte, berichten die ahgz und die Neue Rottweiler Zeitung. Die angegebenen Liquditätsengpässe waren ebenfalls erfunden. Er wollte damit Förderungen in Höhe von 488.000 Euro erzielen.

Der 32-Jährige eröffnete zudem zur Täuschung der Behörde mehrere Konten, auf die die Corona-Hilfen überwiesen wurden. Nach intensiven Ermittlungen der Staatsanwaltschaft wurde der Mann nun vergangenes Wochenende festgenommen.

Laut Neuer Rottweiler Zeitung stellte der Mann seinen letzten Antrag sogar noch zwei Tage nachdem die Kriminalpolizei in Rottweil bei ihm wegen der vermuteten Betrügereien eine Wohnungsdurchsuchung durchgeführt hatte. Insgesamt wurde nur ein Teil der beantragten Summe ausbezahlt. Der Beschuldigte befindet sich nun in Untersuchungshaft.
 

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