06.11.2021

Die "Alles für den Gast": Im Schatten der Pandemie

Die wichtigste Branchenmesse "Alles für den Gast" im Messezentrum Salzburg wurde am Samstag offiziell eröffnet. RX Austria-Chef Benedikt Binder-Krieglstein sprach von einem wichtigen Zeichen und dankte den Ausstellern für ihre Loyalität.

„Ehrlich gesagt, für uns als Veranstalter ist es heuer kein Geschäft“, betonte Benedikt Binder-Krieglstein im Rahmen der Eröffnung am Samstag. 536 Aussteller sind heuer vertreten, um 200 weniger als in den Vorkrisenjahren. Einige große Unternehmen und Besuchermagneten wie die Brau Union Österreich, Transgourmet, Resch&Frisch, Metro, Meiko, AGM und einige mehr fehlen gänzlich. Kaffeespezialist Familie Schärf gab bekannt, dass man zwar mit (einem großen) Stand vertreten ist, aber aufgrund der vielen Coronafälle im Land auf persönliche Präsenz von Mitarbeitern verzichten wird. Andere Aussteller setzten den gleichen Schritt. „Der Mensch geht vor“ und „Mitarbeiter vor Gewinn“ heißt es in einer Presseaussendung.

Der Blick auf die Messeeingänge zeigt, dass auch die Besucher zurückhaltender als gewohnt in die Hallen strömen. Die Messe wird erwartungsgemäß so wenig Publikum wie lange nicht begrüßen. Binder-Krieglstein betonte aber, dass die Durchführung der Alles für den Gast ein Signal dafür ist, wie wichtig die persönliche Begegnung für ein funktionierendes Geschäft in Gastronomie und Hotellerie ist. Und: „Ich bin restlos davon überzeugt, das wird nicht die letzte Alles für den Gast sein“, so der RX Austria-Geschäftführer, der den Ausstellern für ihre Treue und Loyalität dankte.

Salzburgs Landeshauptmann Wilfried Haslauer hielt nochmals fest, dass die Politik alles Möglich tun werde, damit die Wintersaison stattfinden wird: „Das wird sie!“ Wichtig sei der dritte Stich, das ist der „Matchwinner. Allen Weltuntergangspropheten sage ich, die Welt wird nicht untergehen.“ Tourismusministerin Elisabeth Köstinger, die die Alles für den Gast schließlich eröffnete, appellierte, dass es bei der Impfung nun nicht mehr nur um eine persönliche Entscheidung gehe, sondern um die Verantwortung gegenüber der Gesellschaft und um hunderttausende wirtschaftliche Existenzen.  

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