11.05.2021

Die Austria Trend Hotels und der Restart

Michael Kröger, Geschäftsführer der Austria Trend Hotels, im Interview über Stärken, Strategien und Investitionen.

stammgast.online: Der Restart steht bevor, wie bereitet sich Austria Trend Hotels darauf vor?
Michael Kröger: Wir haben in einem ersten Schritt einen Plan erstellt, welche Häuser wir schon zum Pfingstwochenende öffnen. Es wird Hotels geben, die wir aller Wahrscheinlichkeit nach erst im Juli aufsperren. Das entscheiden wir dann je nach Nachfrage und den Einreise- sowie Quarantänebestimmungen. Sehr gerne begrüßen die Austria Trend Hotels die Österreicherinnen und Österreicher. In der Stadt brauchen wir aber auch den internationalen Gast. Im Gegensatz zur Ferienhotellerie, wo wir noch mit einem Hotel in Tirol vertreten sind, wo wir wieder von so einem guten Sommer ausgehen wie im Vorjahr. 

Es gibt ja noch einige offene Fragen?
Entscheidend für das Wiederaufmachen sind die Verordnungen und Auflagen. Wer ist verantwortlich für das Testen, der Gast oder wir? Wie kontrollieren wir die Testungen? Wie funktioniert es in der Gastronomie? Ein Hotel sperrt nicht von heute auf Morgen auf, wir haben in der Regel zwei bis drei Wochen Vorlaufzeit. Es geht um die Planungssicherheit. Wir werden gut vorbereitet sein und freuen uns, wenn es wieder losgeht.
 
Das Sporthotel Fontana wurde verkauft, zwei Hotels – unter anderem das Hotel Rathauspark – werden zu Radisson Individual. Stellt sich das Unternehmen gerade neu auf?
Unsere Kernmarke Austria Trend Hotel bleibt klar im Fokus. Vor Corona lagen schon fertige Konzepte in der Schublade, um unsere Produkte weiter auf Vordermann zu bringen und zu investieren. Die neue Marke BASSENA haben wir leider zum vorstellbar ungünstigsten Zeitpunkt eröffnet, nach einer Woche kam Corona und wir mussten wieder zusperren. Das ist ein weiteres Ziel, diese Marke bekannt zu machen. Es hilft, dass im zweiten Quartal 2022 ein zweites BASSENA in Wien Donaustadt eröffnen wird. Die Hotels Schillerpark in Linz und Rathauspark in Wien werden zu Radisson Individuals, weil wir uns von der Zusammenarbeit mit Radisson versprechen, noch mehr internationale Gäste anzusprechen. Zum Sporthotel Fontana: Da wurde nur die Immobilie verkauft, wir betreiben das Hotel jedenfalls vorerst weiter. 

Bleibt der Fokus auf der Stadthotellerie?
Die Ferienhotellerie hatte zuletzt ein bisschen Oberwasser, das ist für uns jedoch alleine nicht ausschlaggebend. Langfristig konzentrieren wir uns auf das, was wir gut können, das ist die Stadthotellerie.

Vor Corona war die Expansion im Blick, vor allem mit Zukäufen in Deutschland. Liegt das auf Eis?
So kann man sagen. Wir waren schon relativ weit, aber jetzt liegt das on hold. Jetzt gilt es erst einmal, die wirtschaftlichen Herausforderungen gut zu meistern. Da sind wir sehr optimistisch, und dann kann man sich wieder diesen Zielen widmen.

Was planen sie mit BASSENA?
In den nächsten Jahren sollen noch zwei bis drei Hotels in österreichischen Städten dazukommen. 

Danke für das Gespräch.
 

Lesetipp! Eine Reportage über die Lehrlingsakademie von Austria Trend Hotels und BASSENA lesen Sie demnächst auf stammgast.online.

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