07.05.2020

Die Gastronomie ist gerüstet

In einer Woche ist es so weit: Nach zwei Monaten Shutdown darf Österreichs Gastronomie – zwar unter verschärften Bedingungen – aber dennoch wieder öffnen.

Im Café-Restaurant Wildenauer wird geputzt auf Teufel komm raus. „Das wird noch eine Challenge für uns, dass wir nächsten Freitag aufsperren können“, erklärt Eigentümer und Wirt Alexander Fink im Gespräch mit HGV PRAXIS.

Die coronabedingte Schließzeit wurde in dem Traditionsbetrieb genutzt, um einerseits Urlaub und Überstunden abzubauen und andererseits, um den Betrieb auf Vordermann zu bringen. Die alte – noch in Holz gehaltene – Schank liegt noch völlig in Einzelteile zerlegt auf Holzböcken und riecht frisch lasiert. Das Gemäuer in den Stuben und Gasträumen strahlt nicht nur in hellstem Weiß, sondern verströmt ebenfalls noch den Duft von frischer Farbe.

„Der wird aber bald vom Küchenduft und dem Duft von frischen Speisen abgelöst, denn wir sind schon mitten im Probelauf für unsere neue Speisekarte“, so Fink weiter.

Von einer krisenbedingten Demotivation ist hier nichts zu spüren. Im Gegenteil, jedes Teammitglied packt voll Eifer mit an und die Lust bald wieder Gäste zu bedienen ist fast schon zum Greifen.

Natürlich hat man die Sitzplätze der Gäste so eingeteilt, dass sie den vorgeschriebenen Abstandsregeln entsprechen. Das heißt zwar weniger Gäste, „ist aber immer noch besser als gar nichts“, wirft Alexander Fink ein.

Auch in Sachen Mund-Nasenschutz vertraut die Mannschaft beim Wildenauer auf eine professionelle Lösung. Von Cover-Covid wurden hochwertige Schutzvisiere angeschafft, die sich vor allem im Tragekomfort bewähren. Finks Gattin Patrizia Delgado zeigt sich bei der Anprobe zufrieden: „Viel weniger störend als ich befürchtet hatte. Außerdem ist das Sichtfeld absolut nicht eingeschränkt und man bekommt gut Luft ohne, dass das Visier beschlägt. Natürlich wäre es mir lieber, ich müsste es nicht tragen, aber ich gehe mal davon aus, dass es mir nach einigen Stunden Arbeit gar nicht mehr auffällt.“

Beim Wildenauer ist man nicht nur gerüstet, sondern bereits in freudiger Erwartung auf die ersten Gäste. Selbst bei der Frage, ob es genügend Nachfrage und Frequenz gibt, bleit Wirt Alexander Fink gelassen: Wir haben so viele Stammgäste, da mache ich mir über den Besuch keine Sorgen.“

Info: https://www.speisenverteilung.info/cover-covid/

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