22.10.2020

Die liebe Frau Treichl vom Stanglwirt

Eine Vorzeigekarriere von der Lehre bis zur Pension: 44 Jahre arbeitete Anneliese Treichl als Kellnerin beim Stanglwirt - und das ohne einen einzigen Tag im Krankenstand. 

An ihren ersten Arbeitstag, den 9. Mai 1976, kann sich Anneliese Treichl noch gut erinnern, als sie als 15-jähriges Mädchen beim Stanglwirt ihre berufliche Laufbahn startete. Für die Krankenschwesternschule war sie noch zu jung, deshalb beschloss ihre Mutter, dass sie beim Stanglwirt mit einer Lehre beginnen sollte. „Der Stanglwirt war auch damals ein klingender Name und als renommierter Betrieb bekannt. Ich schätzte mich glücklich, als ich sofort engagiert wurde“, erinnert sich die Ellmauerin zurück

Im September wurde sie nun nach 44 Arbeitsjahren von der Wirtefamilie Hauser in aller gebotenen Feierlichkeit in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet.

Ein Beruf als Berufung

Schnell hatte sie sich als junges Mädchen eingearbeitet, das Team machte es ihr leicht – und an die Krankenschwesternschule habe sie dann eigentlich nie mehr gedacht. Sie startete als Kellnerin und sah von Anfang an Sinn in ihrer Aufgabe, ihren Teil des Unternehmens am Laufen zu halten.

Der Kaisersaal im A-La-Carte Restaurant war Annelieses Reich: „Es war gefühlt mein Kaiser-Saal. Er war über Jahrzehnte mein Daheim. Vom ersten bis zum letzten Arbeitstag bin ich immer gerne zum Stanglwirt gefahren und wollte auch innerhalb des Betriebs nie die Aufgabe oder den Bereich wechseln. In meinem Beruf habe ich meine Berufung gefunden.“

Warum die Gastronomie ein schlechtes Image habe, kann Anneliese Treichl nicht nachvollziehen. Natürlich arbeitet man viel, aber durchaus mit Anspruch und Abwechselung. „Der Kontakt mit so vielen unterschiedlichen und interessanten Menschen aus aller Welt hat mir immer Spaß gemacht. Arbeit im Büro erschien mir vergleichsweise langweilig. Wer Kommunikation und den Umgang mit Menschen mag, hat bei uns ja immer Zukunft.“ 

Kein Krankenstand: Wie geht das?

Dass Anneliese Treichl ihren Beruf als Kellnerin im Stanglwirt leidenschaftlich gemocht hat, belegt noch ein anderer Umstand, der Seltenheitswert hat, nämlich kein einziger Krankenstandstag.

„Wenn Mitarbeiter über Jahrzehnte durchgehend gesund sind, spricht das nicht nur für ein gutes Immunsystem, sondern auch dafür, dass sie sich mit Körper, Geist und Seele am Arbeitsplatz wohlfühlen. Dieser Ausdruck von tiefer Zufriedenheit ist sicher das schönste Kompliment, das Annelies uns als Arbeitgeber machen konnte. Wir danken ihr von ganzem Herzen dafür“, so Stanglwirt-Juniorchefin Maria Hauser.  

„Daheim beim Stanglwirt“ als gelebtes Motto

Zur guten Atmosphäre beim Stanglwirt, die von Gästen und Mitarbeitern gleichermaßen geschätzt wird, tragen viele Maßnahmen seitens des Gast- und Arbeitsgebers bei. „Daheim beim Stanglwirt“ ist ein geflügeltes Wort, das ursprünglich von den Gästen geprägt und mittlerweile als Leitsatz auch von Mitarbeitern gepflegt wird. „Die große Stanglwirt-Familie“ wird gelebt – mit persönlicher Nähe zur Unternehmerfamilie, sinnstiftenden Aufgaben und vielen außergewöhnlichen Leistungen für Mitarbeiter.

Direkt neben dem Stanglwirt-Areal gelegen, sorgt das in den finalen Zügen der Fertigstellung stehende Gebäude schon jetzt für Begeisterung unter den Mitarbeitern. Ein großzügiges wie weitläufiges Anwesen in Vollholzbauweise, mit viel Freiflächen und einladendem Entrée, wird als neue Mitarbeiter-Residenz im Frühjahr 2021 fertiggestellt. 

Millioneninvestition in die Mitarbeiterzufriedenheit

Mit dem Komfort und der Ausstattung einer gehobenen 4-Sterne-Hotelkategorie bietet das Stanglwirt-Mitarbeiter-Daheim insgesamt 154 liebevoll gestaltete Einheiten – jeweils mit eigener Küche, Balkon, begehbarem Kleiderschrank und modernem Bad mit Regendusche. Dazu ein hauseigener Saunabereich, ein eigenes modernes Fitness-Studio, ein Sportplatz direkt nebenan und zahlreiche weitere Freizeitmöglichkeiten machen den Aufenthalt für Mitarbeiter zum Wohlfühl-Erlebnis. Einen zweistelligen Millionenbetrag hat Familie Hauser für die Stanglwirt-Mitarbeiter-Residenz aufgewendet, die neue Standards in der Branche setzt.

„Wir sehen diese Maßnahme als ein Investment in die Lebensqualität unseres Teams und somit als Investment in die Zukunft unserer Mitarbeiter und unseres Betriebs. Vom Lehrling bis zur Fachkraft – als Arbeitgeber wollen wir aus guten Bewerbern langfristig zufriedene Mitarbeiter machen, die sich bei uns daheim niederlassen und ein qualitativ erfülltes Leben aufbauen möchten“, so die Familie Hauser. 

Zusätzlich zur Residenz erhalten Stanglwirt-Teammitglieder auch individuelle Karrierebegleitung und -förderung sowie attraktive Vergünstigungen und Vorteile für Produkte und Dienstleistungen aus dem eigenen Haus und für Freizeitangebote in der gesamten Wilden-Kaiser Region.

Kein endgültiger Abschied

Dass die gefühlte Zugehörigkeit zur Stanglwirt-Familie auch über die Berufskarriere hinausgeht, beweist Anneliese Treichl. Auch heute noch fährt sie gerne in den Betrieb, aber nicht mehr zur Arbeit, sondern zum Kaffee und Austausch mit ehemaligen Kollegen, oder auf ein paar Worte mit der Familie Hauser.

„Es ist ein Daheim. Das Gefühl der Zugehörigkeit endet nicht mit dem letzten Arbeitstag“, so Treichl.

 

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