14.05.2020

Die Schweiz rittert um österreichische Gäste

Die Regierungen von Österreich und der Schweiz haben beschlossen, dass am 15. Juni die Grenzen zwischen den Ländern wieder aufgehen. Damit wird der Urlaub im Nachbarland möglich, die Kampagne läuft.

Wenn am 15. Juni die Grenzen zwischen Österreich und der Schweiz öffnen, steht dem Urlaub nun (fast) nichts mehr im Weg. Doch nicht nur die heimischen Gäste werden angelockt. Wer seine durchgesessene Couch verlassen und mehr als nur den Blick vom heimischen Balkon erleben möchte, der ist, laut aktueller Kampagne in der Schweiz genau richtig. Die Hotels und Gastronomiebetriebe sind unter Berücksichtigung von Hygienekonzepten im Nachbarland wieder geöffnet.

Heimelige Bergdörfer, abgelegene Seitentäler und panoramareiche Wanderungen sind bereit für Gäste, die ihre Lunge endlich mal wieder mit frischer (schweizer) Alpenluft durchpusten möchten. Für den passenden Soundtrack sorgen die vielen Kühe, Ziegen und Schafe, die nach dem Alpaufzug auf den saftigen Bergwiesen weiden dürfen. Voraussichtlich am 27. Mai wird entschieden, wann die Bergbahnen, Panoramazüge und Ausflugsschiffe wieder ihren Betrieb aufnehmen dürfen. Es gibt aber auch zahlreiche Hütten, Seen und Gipfel in der Schweiz, die zu Fuß erwandert werden können. Die Aussichten sind nicht minder spektakulär.

Zauberwasserweg oder türkisblaue Seen

Entlang der beiden historischen Wasserleitungen (Suonen) Eggeri und Chilcheri führt der „Zauberwasser-Weg“ in Grächen. Immer dem Plätschern entlang führt er durch unberührten Wald und vorbei an bunten Bergblumen. Die jüngsten Wanderer können sich unterwegs mit Spielen und Wasserspaß austoben, für Erholung sorgen Ruhebänke entlang des Weges und kleine Holzstege über dem Wasser. Stets im Blick ist der Berg aller Berge: das Matterhorn. Die 13 Kilometer lange Wanderung ist technisch leicht bei nur geringen Auf- und Abstiegen. Eine weitere aussichtsreiche Wanderung beginnt in Laax Staderas und führt gleich zu Beginn in den Wald Uaul Grond. Dieser Wald ist vor rund 10.000 Jahren entstanden, als ein gewaltiger Felssturz diesen Abschnitt des Rheins zu einem Canyon werden ließ. So führt die Wanderung auch bis zu dieser Schlucht, die besonders beeindruckend von der Aussichtsplattform „Il Spir“ beobachtet werden kann. Auf dem Rückweg lädt der türkisfarbene Caumasee den Wanderer zu einer kurzen Pause ein.

Urlaubsangebot der Schweiz.

Corona-Update der Schweiz

Branchen-News, die Sie wirklich brauchen!

Mediadaten