01.05.2019

Die Sektsteuer fällt!

Die seit der Wiedereinführung im Jahr 2014 geforderte Abschaffung der Sektsteuer erfolgt mit 1. April 2022. Diese Maßnahme wurde als Teil der geplanten Steuerreform der kommenden Jahre von der Regierung präsentiert. 

Die Steuer wurde seit Wiedereinführung im Jahr 2014 aufgrund ihres wettbewerbsverzerrenden, diskriminierenden Charakters sowie des geringen Beitrags zum Steueraufkommen heftig kritisiert. Binnen zwei Jahren sorgte sie für einen Einbruch des Sektmarkts um mehr als 25 Prozent (Quelle: Nielsen 2014 & 2015), von dem sich der Markt bis heute nicht erholen konnte.

NIcht glücklich ist die Branche, dass die Steuer erst in drei Jahren zurückgenommen wird. Bis dahin wird Sekt, gleich wie Champagner, weiterhin besteuert. Frizzante-Produkte sind von der Steuer ausgenommen.

Kritik kommt von der SPÖ. EU-Wahl-Spitzenkandidat Andreas Schieder: „Die Regierung entlastet Reiche und schafft Sektsteuer ab.“

Preisvorteil soll voll weitergegeben werden

Wenn die Korken am 1. April 2022 dann endgültig knallen und auf das Ende der Sektsteuer angestoßen wird, sollen auch die Konsumenten etwas zu feiern haben. Dieser Ansicht ist man jedenfalls bei Schlumberger. Die Steuerersparnis von 90 Cent je Flasche soll eins zu eins weitergegeben werden.

Schlumberger CEO Arno Lippert dazu: „Wir möchten dieses freudige Ereignis mit allen Schlumberger-Fans gemeinsam feiern. Aus diesem Grund werden wir 90 Cent voll weitergeben.“

 

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