14.10.2021

Die Winterurlaubssupermacht

Eine aktuelle Studie stellt Österreich als Destination für Ski- und Winterurlaub ein ausgezeichnetes Zeugnis aus. Die Lust auf eine Reise in den Schnee ist in den wichtigsten Märkten groß.

Das NIT Institut für Tourismusforschung in Kiel hat im Auftrag der Österreich Werbung die Urlaubspläne in Österreich, Deutschland, der Schweiz, den Niederlanden, Großbritannien, Tschechien und Polen analysiert. Die Ergebnisse sind durchwegs positiv. Für 60 Prozent der Österreicher, die einen Winterurlaub planen, kommt ein Inlandsurlaub in Frage bzw. wurde dieser schon konkret geplant oder sogar gebucht. Das ergibt in Summe 2,5 Mio. potenzielle Gäste aus dem Inland. Die Zuversicht, dass ihr Winterurlaub im Inland trotz Corona wird stattfinden können, haben 79 Prozent der Österreicher.

In Deutschland können sich 26 Prozent der Befragten einen Winterurlaub in Österreich vorstellen, das bedeutet 9,5 Mio. potenzielle Gäste. Über alle sieben Märkte hinweg sieht die Studie ein Potenzial aus 17 Mio. Winterurlaubern für Österreich. 

Die Studie unterstreicht diese Winterkompetenz Österreichs. Für jene Gäste, die einen Wintersporturlaub oder einen „Winterurlaub im Schnee“ planen, gehört Österreich zu den Lieblingsdestinationen: Im größten Herkunftsmarkt Deutschland und in den Niederlanden landet Österreich im Ranking auf Platz eins, in der Schweiz, in Tschechien und in Polen auf Platz zwei jeweils hinter dem Heimmarkt. In Großbritannien liegt Österreich auf Platz vier, knapp hinter den Plätzen zwei und drei (Italien und Schweiz).

Skifahren Nummer 1, aber die Vielfalt steigt

54 Prozent aller europäischen Winterurlaube bzw. Wintersporturlaube gehen nach Österreich (IPK International, 2019). Skifahren ist nach wie vor die mit Abstand beliebteste Aktivität: 71 Prozent aller Winterurlauber in Österreich fahren hier Ski (T-MONA 2019/20). Dennoch ist der Winter in Österreich sehr viel facettenreicher, denn auch der Wunsch der Gäste nach Natur, Erholung und Genuss nimmt in der Wintersaison zu. 

Die stärksten Reisemonate sind wie auch in normalen Jahren Dezember, Jänner und Februar. Gab es im Frühjahr noch den Trend, Reisen coronabedingt vorzuziehen oder nach hinten zu schieben, scheint die Pandemie in der zeitlichen Reiseplanung der Gäste keine Rolle mehr zu spielen. Der Trend zu immer kurzfristigeren Buchungen hält aber an: Die Mehrheit bucht ein bis drei Monate oder überhaupt innerhalb von vier Wochen vor Reiseantritt. 

Die Studie hat auch erhoben, welche Kriterien während Corona für die Buchung besonders relevant sind. Demnach achten Gäste unter anderem auf Geld-zurück-Garantien und großzügige Stornobedingungen. Bei der Frage, welche Covid-Maßnahmen sie von der Buchung abhalten könnten, sind die Top-Nennungen Quarantäne vor Ort sowie Quarantäne bei der Rückreise. Eine etwaige Impfpflicht wird entspannt gesehen, was mit der hohen Impfquote der potenziellen Gäste zusammenhängen dürfte.

Mehr zur neue Winterkampagne „Winterliebe“ der Österreich Werbung lesen Sie hier auf stammgast.online

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