14.06.2019

DO & CO machte mit weniger Umsatz mehr Gewinn

Das Konzernergebnis des Caterers stieg im vergangenen Geschäftsjahr um 8,3 Prozent auf 26,4 Millionen Euro. DO & CO konnte somit negative Währungseffekte vor allem aus dem Türkei-Geschäft sowie den Wegfall des ÖBB-Zugcaterings nahezu kompensieren.

Der börsennotierte Caterer DO & CO musste im Geschäftsjahr 2018/19 bei den Erlösen einen Rückgang um 1,6 Prozent auf 847,8 Millionen Euro verzeichnen. Das gut laufende Türkei-Geschäft wurde durch den Lira-Währungsverfall getrübt. In der türkischen Landeswährung sei ein starkes Umsatzplus von 36,8 Prozent verzeichnet worden, unter anderem wegen steigenden Passagierzahlen bei Turkish Airlines. "Der Wertverlust der türkischen Lira gegenüber dem Euro führte allerdings zu einem Umsatzrückgang in der DO & CO Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung von minus 2,5 Prozent", schreibt der Caterer in seinem Jahresfinanzbericht.

DO & CO baut aktuell die Auslandsaktivitäten deutlich aus. Der Caterer bereitet sich derzeit auf die Übernahme des Caterings für British Airways in London Heathrow vor und baut eine der größten Gourmetküchen Europas mit über 30.000 Quadratmeter Fläche in London. Die Fertigstellung ist nach Firmenangaben für Ende 2019 geplant. Im abgelaufenen Geschäftsjahr konnte man die Cateringverträge mit Turkish Airlines, Austrian Airlines und LOT Polish Airlines verlängern. Als neuer Kunde wurde die US-Airline Jet Blue am Standort New York JFK gewonnen.

(APA/Red)

 

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