28.07.2019

Ehemaliger Villacher Brauwirt verstorben

Komm.-Rat Hubert Knallnig, Gastronom mit Leidenschaft und lange Jahre Wirt im Villacher Brauhof, ist am Freitag (26. Juli) völlig überraschend verstorben.

Kärntens Gastronomie und der Klub der Köche Kärnten trauern um einen Kollegen, der seinen Beruf mit großer Leidenschaft und noch mehr Begeisterung ausgeübt hat. Hubert Knallnig war gelernter Koch mit zahlreichen internationalen Stationen, darunter die Schweiz und Deutschland. Zurück in Österreich war Knallnig zuerst am Faaker See tätig und heuerte danach als Koch im Braukeller in Hirt an, wo er bis zum Geschäftsführer aufstieg.

Bis sich 1998 die Gelegenheit bot, den Brauhof in Villach zu übernehmen. Eine Chance, die Hubert Knallnig beherzt ergriff und sich schnell in die Herzen der Villacher kochte. Nicht nur das: als umsichtiger Wirt stand bei ihm das Wohlergehen seiner Gäste an oberster Stelle, was eine immer größer werdende Schar an Stammgästen zu schätzen wusste. Der pausenlose Einsatz für seinen Brauhof zwang Knallnig 2012 in eine mehrmonatige gesundheitsbedingte Zwangspause, die ihn zwar wieder genesen ließ, ihm aber auch Grenzen aufzeigte. 2013 entschloss sich Knallnig schweren Herzens in den Ruhestand zu treten.

Neben dem Brauhof machte sich Hubert Knallnig aber auch in der Interessensvertretung und im KKK mit großem Einsatz verdient. Er engagierte sich als strenger aber immer gerechter Prüfer bei den Lehrabschlussprüfungen (LAP) in der Kärntner Wirtschaftskammer. Auch in seiner Heimatgemeinde Himmelberg war er einige Jahre als Gemeinderat tätig. 41 Jahre war der mittlerweile zum „Kommerzialrat“ beförderte Knallnig Mitglied im Klub der Köche Kärnten, davon viele Jahre als Vizepräsident. Im Jahr 1999 wurde der Gastronom für seinen in vielerlei Hinsicht unermüdlichen Einsatz mit dem „Politzky-Preis“ des KKK ausgezeichnet. Hubert Knallnig wurde 71 Jahre alt.

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