24.10.2019

Ein Hoch auf den österreichischen Sekt

Eine neue Botschafterin für den österreichischen Sekt, ein hochkarätiger Sommelier-Wettkampf sowie österreichische Top-Qualität: Die Österreichische Sektgala in der Nationalbibliothek in Wien erwies sich erneut als Trendschau für die heimische Sektwirtschaft mit mehr als 30 der besten heimischen Sekthersteller und rund 1.500 Besuchern.

Die österreichische Sektpyramide bot den qualitativen roten Faden der Sektgala, sie ist das zentrale Schaustück der heimischen Sektwirtschaft und scheint eine echte Erfolgsgeschichte zu werden. Sie gibt der vorhandenen Vielfalt Struktur und bietet so den Konsumenten eine gut verständliche Orientierung.

Immer mehr österreichische Sekthersteller klassifizieren ihren Sekt in den drei Stufen Klassik, Reserve und Große Reserve geschützten Ursprungs (g.U.) klassifizieren. Die Einreichungen zur erforderlichen Prüfung stiegen zuletzt um 27 Prozent. Das Ziel der Sektwirtschaft ist, diese drei Qualitätsstufen als „Anleitung“ noch breiter zu kommunizieren und im Bewusstsein der Schaumweinliebhaber zu verankern. 

Bühne frei für die Sommeliers

Schon im Vorfeld der Sektgala herrschte in der Österreichischen Nationalbibliothek lebhaftes Treiben – acht Top-Sommelières und -Sommeliers aus ganz Österreich stellten sich dem Wettkampf um die beste Schaumweinkompetenz. Nach gut eineinhalb Stunden holte sich das Team aus Anna Andert (Restaurant Buxbaum, Wien) und Michèle Metz (Edelweiss Salzburg Mountain Resort, Großarl) den Titel "Österreichischer Sekt-Sommelier-Champion 2019".

Amtsübergabe in der Sektbotschaft

Österreichischer Sekt und die Wiener Staatsoper können auf eine lange gemeinsame und sehr erfolgreiche Vergangenheit zurückblicken. So freut sich das Österreichische Sektkomitee, Opernballorganisatorin Maria Großbauer als neue Botschafterin gewinnen zu können. In ihrer Antrittsrede gab sie Einblicke in ihre Philosophie und Ideen für den österreichischen Sekt. „Als Qualitäts-Fetischistin schätze ich besonders auch in der Kulinarik, wenn etwas handwerklich hervorragend gemacht wird – aber wirklich gut wird’s erst mit Liebe und Leidenschaft. Und davon gibt es bei den österreichischen Sektwinzern jede Menge“, so Großbauer. „Als Botschafterin möchte ich das tun, was Botschafter so zu tun haben: andere Menschen mit dieser Freude anstecken!“

Maria Großbauer folgt in ihrer Funktion als Österreichische Sektbotschafterin Karl Hohenlohe, Herausgeber des Gault&Millau. Zuvor bekleideten dieses Ehrenamt Petra Stolba, Geschäftsführerin der Österreich Werbung, sowie Ferdinand Maier, welcher sich seit vielen Jahren als Obmann des Kuratoriums Kulinarisches Erbe Österreich für den guten und nachhaltigen kulinarischen Geschmack engagiert.

Kulinarische Sektbegleitungen

Ein weiterer Programmpunkt wurde dem Talent von österreichischem Sekt als Speisenbegleiter gewidmet. „Käse und Wein“ gilt als Klassiker, „Käse und Sekt“ ist noch etwas weniger gelernt, umso spannender erwies sich die kommentierte Verkostung für Fachbesucher in Kooperation mit Schärdinger und Tirol Milch Beziehungsmöglichkeiten mit unterschiedlichen Charakteren von österreichischem Sekt und Käse wie Affineur Rahmcamembert, Affineur Weinkäse, Affineur St. Severin und Affineur Le Rosé ausgelotet.

Als Gesprächspartner stand Diplom Käsesommelier Josef Stiendl, einer der profiliertesten Käseexperten des Landes, zur Verfügung. Die vielseitigen Einsatzmöglichkeiten von österreichischem Sekt konnten auch bei den bäuerlichen Betrieben des „Netzwerk Kulinarik“ erkundet werden.

 

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