19.07.2021

Ein Küchenchef fürs Ponykarussell

Marcus Bauer will den Prater in puncto Qualität und Kreativität auf ein „neues Level“ heben.

Das Lokal im Wiener Prater ist das jüngste Projekt der beiden Wiener Rösthaus-Macher Silvia Maino und Helmut Brem. Anders als bei den beiden kaffeelastigen Häusern (Wiener Rösthaus in der Tigergasse und im Prater) – nebst feinster Patisserie – setzt man hier auf kreative Erlebnisgastronomie. Die Leitung des Hauses übernimmt Sohn Louis Maino.

Auch für die Kulinarik scharrt bereits die richtige Persönlichkeit in den Startlöchern: Marcus Bauer will mit abwechslungsreicher Küche begeistern, vor allem mit österreichischen Klassikern, modern interpretiert. Bauer setzt dabei auf Fleisch hoher Qualität, Obst- und Gemüseraritäten und das spezifische Gewicht von aromatischen Flüssigkeiten. 

Marketingleiter Helmut Brem konkretisiert: „Wie bei unseren Kaffees und in der Patisserie tragen wir auch hier nur die besten Produkte der Welt – vorrangig aus Österreich – zusammen. Denn nur was fachkundig, fair und wenn möglich auch noch biologisch produziert wurde, tut uns allen gut. Wenn dann noch jemand mit der Erfahrung und dem Erfindungsgeist eines Marcus Bauer dazu kommt, stehen die Chancen für einmalige Geschmacksorgasmen auf Grün.“

„Nichts zu tun kommt mir vor wie nicht zu leben“.

Bauer kann auf einen klassischen Werdegang zurückblicken. Nach dem Abschluss der GAFA in Wien mit Diplom (1999) arbeitete er mehr oder weniger nahtlos in Wiener Top-Häusern: Kupferdachl, Halle Museumsquartier, Motto Catering, Rochus etc. Dazwischen auch Wintersaisonen in Ferienregionen. „Nichts zu tun kommt mir vor wie nicht zu leben“, sagt der engagierte Küchenchef.

Marcus Bauer kann auch auf Ausbildungen und Praxis in Molekularküche und Detox-Ernährung blicken. „Silvia und Helmut geben mir da ziemlich freie Hand. Das heißt, es wird oft auch ganz spontan Gerichte geben, die nicht auf der Karte stehen. Der Fokus liegt dabei aber immer auf ehrlicher kreativer Küche mit überraschenden Geschmacksexplosionen“, so Bauer über seine Küchenlinie. Kann sich so ein Konzept inmitten der hochkalorischen Nachbarschaft behaupten – umgeben von Fast Food und mit dem Schweizerhaus in unmittelbarer Nachbarschaft? Bauer: „Da bin ich mit ganz sicher. Abwechslung ist schließlich das halbe Leben. Wir werden gute Nachbarn werden!“

Die Geschichte des „Ponny Caroussel“:

2016 wurde das historische „1. Wiener Ponny Caroussel“ im Prater nach 129 Jahren aufgrund von Tierschützer-Protesten geschlossen. Danach stand der schöne Kuppelbau leer bzw. machte als begehbare Zombie-Geisterbahn einen wenig ansprechenden Eindruck. Seit Herbst 2020 wird das Ponykarussell nun aufwendig umgebaut und soll – inklusive Sanitäranlagen, Bodenheizung und Gastgarten – die Praterbesucher sowohl optisch als auch kulinarisch begeistern.

(Red)

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