21.03.2021

Erotikhotel in Lech soll für Knistern sorgen

Im Nobelskiort auf dem Arlberg soll das Erotikhotel „Fifty shades of Lech“ einer namhaften Hoteliersfamilie für neues Prickeln im Beziehungsleben sorgen.

„Viele Menschen sind zu Homeoffice und Homeschooling der Kinder gezwungen. Da bleibt das Knistern in der Beziehung schon mal auf der Strecke“, sind die Lecher Hoteliers Wilfried und Melanie Schneider überzeugt. Aus diesem Grund entwickelten die Unternehmer ein neues Konzept, unter dem das bekannte Hotel Jagdhaus Monzabon diesen Sommer seine Pforten öffnen wird. In Anlehnung an den Erotikroman „Fifty shades of grey“, der auch fürs Kino verfilmt wurde, soll das Monzabon diesen Sommer seinen Namen in „Fifty shades of Lech“ ändern.

Man wolle ein Liebeshotel, das verführt, sein. Die Gäste sollen ganz sie selbst sein und dem Alltag bewusst entfliehen. Zu diesem Zweck kann man sich verschiedene Erotik-Packages aufs Zimmer bestellen. Die Palette reicht von Federn, Massagen oder Fifty-shades-Boxen. Kulinarisch will die 2-Sterne-Küche des Hauses ein aphrodisierend-stimulierendes Menü auftischen.

Idee sorgt für mächtigen Gesprächsstoff im Nobelskiort

Die Nachricht über diesen Konzeptwechsel sorgt in dem Nobelskiort selbstredend für massiven Gesprächsstoff. „Es ist schön und erfreulich, dass wir bei vielen das Kopfkino angeworfen haben“, freut sich Melanie Schneider darüber, mit ihrem Projekt Gesprächsthema zu sein. Sie ist nicht nur von ihrem Erotikhotel-Konzept überzeugt, sondern auch davon, dass „in jedem eine kleine Anastasia oder ein kleiner Christian Grey steckt“.

Ideen in diese Richtung sind in der Hotellerie natürlich nichts Neues. Allerdings verwundert der Zeitpunkt, zumal Spezialisierungen dieser Art schon wieder länger zurückliegen. Bekanntestes Beispiel war das Romantikhotel „Bergergut“ in Afiesl in Mühlviertel, das mit seiner Teufelssuite europaweit für Furore sorgte. Berichte in Erotik-Magazinen und -Sendungen sorgten lange Zeit für ein stets gut gebuchtes Haus. Dennoch hat sich die Eigentümerfamilie Pürmayer längst schon wieder von dieser zugespitzten Positionierung verabschiedet. Tigerfell, Keramik-Leopard und Rosenblätterpool wurden rausgeschmissen und dafür in unaufgeregte, allerdings umso noblere Qualität investiert. Damit erreiche man eine „wesentlich größere Zielgruppe“, meinte Eva Maria Pürmayer diesbezüglich in einem Gespräch mit HGV PRAXIS.

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