14.05.2019

Erste Einblicke in Magdas Küche

Das Großküchenprojekt Magdas Küche in Wien folgt einem ganzheitlichen Re- und Upcycling-Konzept, neben kulinarischen Hochleistungen kommen Abbruch- und Entsorgungsmaterialien sowie aufbereitetes Altholz zum Einsatz.

Die integral geplante Großküche im 23. Wiener Gemeindebezirk von magdas Social Business, einem Tochterunternehmen der Caritas der Erzdiözese Wien, ist der unkonventionellste Gewerbebau von ATP Wien. Von hier aus sollen wöchentlich bis zu 25.000 Portionen Essen für pflegebedürftige Menschen und Kindergarten- bzw. Schulkinder produziert werden. ATP wurde nach gewonnenem Wettbewerb vom Auftraggeber engagiert, ein Betriebsgebäude mit energiewirtschaftlichem und soziokulturellem Vorbildcharakter zu schaffen.

Energieeffizienz auf Haubenniveau

Einem ganzheitlichen Re- und Upcycling-Konzept folgend, besteht das Gebäude zu einem Teil aus Abbruch- und Entsorgungsmaterialien sowie aufbereitetem Altholz. Ein besonderes Highlight: Die Abwärme der Großküche und insbesondere der Kühlanlagen dient der Heizung der Büro- und Personalräume im Obergeschoss. Eine Photovoltaikanlage auf dem Dach sorgt für die zusätzliche Stromversorgung des Produktionsbetriebes. 

Nachhaltigkeit als Herzensangelegenheit

E-Ladestationen für die Mitarbeiter, ein rund um das Gebäude gepflanzter Obstgarten und ein Urban Gardening-Projekt aus recyceltem Altholz, das Mitarbeitern und Gästen offen steht, stehen für die gelebte Nachhaltigkeit.

„Über den gesamten Projektverlauf hinweg war es extrem bereichernd, in der Caritas eine Bauherrin gefunden zu haben, die ein ebenso hohes Interesse und ausgeprägtes Bewusstsein für Nachhaltigkeitsthemen mitbringt, wie wir von ATP“, schildert Gesamtprojektleiter Florian Schaller die Zusammenarbeit mit der Caritas.

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