19.06.2020

"Es braucht neue Hygiene-Werkzeuge"

Im Interview mit Stammgast.Online erklärt Peter Hehenberger, Key Account Manager Direktvertrieb Österreich bei hollu, die neuen Hygiene-Anforderungen für Betriebe.

Seit 1905 entwickelt das Familienunternehmen hollu innovative, aufeinander abgestimmte Reinigungssysteme für alle Bereiche der Reinigung und Hygiene. Die Tiroler forschen, entwickeln und produzieren am Stammsitz in Zirl und haben sich am heimischen Markt als Komplettanbieter für jeden Hygienebedarf etabliert. Die innovativen Reinigungslösungen sind nachhaltig und umweltbewusst und „made in Austria“. Peter Hehenberger ist Key Account Manager Direktvertrieb Österreich bei hollu und erklärt die neuen Hygiene-Anforderungen.

Stammgast.Online: Bei Desinfektionsmitteln dachte man bisher eher an Krankenhäuser. Nun sind sie omnipräsent. Wie geht die Branche mit dem neuen Thema um?
Peter Heheberger: Die Nachfrage stieg allgemein bei Waschraum- und Hygieneprodukten und ganz besonders bei Desinfektionsprodukten und Desinfektionssäulen. Durch die hauseigene Forschung & Entwicklung, die eigene Desinfektionslinie holludes und die lokale Produktion am Hauptstandort Zirl war und ist hollu voll lieferfähig. Alle Branchen statten sich derzeit mit Hygienelösungen aus. Sie haben das Ziel, mit ganzheitlichen Hygienemaßnahmen Sicherheit für ihre Kunden und Gäste zu gewährleisten. Denn durch Corona und den Lockdown kam es generell zu einer Verunsicherung des Konsumenten. Die Angst vor einer Ansteckung und die Angst, eventuell Vorgaben und Richtlinien zu verletzen, sitzen tief.

Wie unterstützen Sie Hotellerie und Gastronomie?
Handhygiene und Desinfektion prägen inzwischen unseren Alltag. Neben der belegten Wirksamkeit zur Abtötung der Corona-Viren empfiehlt es sich auch zum Schutz der Hautgesundheit und Langlebigkeit von Materialien auf hohe Produktqualität zu achten. Wie es bei den EN-geprüften Desinfektionsprodukten von hollu der Fall ist. hollu bietet ganzheitliche Hygienelösungen für die Handhygiene sowie Oberflächendesinfektion und sorgt mit detaillierten Anleitungen für eine sichere Anwendung. Mitarbeiterschulungen sind ebenso Teil des Hygiene-Komplettpakets.

Wie kann man sicherstellen, dass es bei den Abläufen nicht zu Fehlern kommt?
Um den neuen Herausforderungen in Sachen Hygiene optimal gerecht zu werden, braucht es neue Werkzeuge wie den digitalen Hygienemanager NOA. Die neue Softwarelösung von hollu unterstützt dabei, die täglichen Reinigungs- und Desinfektionsabläufe verlässlich abzuarbeiten und gewährleistet eine noch nie dagewesene Prozess-Sicherheit. Transparent, nachvollziehbar dokumentiert und digital vernetzt, erleichtert NOA den Reinigungsalltag und bewirkt sichere Hygienestandards in Ihrem Betrieb - was entscheidend ist für die Gesundheit und das Wohlbefinden der Gäste.

Desinfektionsmittel ist nicht gleich Desinfektionsmittel. Was empfehlen Sie?
Aufgrund der vorübergehenden Lockerungen der Biozid-Verordnung durch die WHO dürfen aktuell auch viele branchenfremde Unternehmen Desinfektionsmittel herstellen. Doch die Sonderregelung läuft mit Ende des Sommers aus und dann können jene Unternehmen ihre Produkte nicht mehr liefern. Deshalb meine Empfehlung: Setzen Sie auf nachhaltige, durchdachte und offene Hygienelösungen für die Zukunft und vermeiden Sie Panikkäufe oder übereilte Zukäufe von Spendern, die nicht für Desinfektionsmittel geeignet sind. Im Hinblick auf den Werterhalt Ihrer Oberflächen ist auf zertifizierte und materialschonende Produkte zu achten. Zum Schutz Ihrer Haut und der Gesundheit Ihrer Mitarbeiter sind chlorbasierte Händedesinfektionsprodukte zu vermeiden. Verwenden Sie hautschonende Produkte mit rückfettenden Eigenschaften, um Krankheiten wie Ekzemen oder Neurodermitis vorzubeugen. Es braucht materialschonende und hautfreundliche Produkte mit rückfettenden Eigenschaften, die Krankheiten wie Ekzemen oder Neurodermitis vorbeugen.“

Weitere Infos dazu finden Sie hier.

(Das Interview führte Claudia Stückler)

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