26.10.2021

Es ist so weit: Der Roboter kommt zum Gast

Im Restaurant der AVIA Station Gmünd ist der 1,2 Meter große Roboter „Pipelino“ die Attraktion.

„Beeindruckend, wie Digitalisierung Kundenbindung unterstützt und neue Marktpotenziale relativ einfach genutzt werden können“, so Wirtschaftslandesrat Jochen Danninger und Wirtschaftskammer NÖ-Präsident Wolfgang Ecker bei einem Betriebsbesuch der AVIA Station in Gmünd im Waldviertel. Pipelino ist 29 Kilogramm schwer, kann sprechen, hören, gestikulieren, tanzen und sich mit dem Gesprächspartner austauschen. Er ist ein sozialer Roboter der Generation „Pepper“ und wurde vom französischem Unternehmen Aldebaran Robotics SAS und dem japanischen Telekommunikations- und Medienkonzern SoftBank Mobile Corp. Unternehmen entwickelt.

Stammkunden haben über den Namen entschieden

„Bei einer Kundenbefragung in den sozialen Medien haben sich unsere Kunden für den Namen Pipelino entschieden“, erklärt AVIA Station Gmünd-Geschäftsführer Andreas Weber. Im Restaurant der Station wird Pipelino für die Kundenkommunikation und als digitaler Assistent zum Beispiel bei Bestellungen und Informationen zu den Speisen eingesetzt. „Seit Anfang September ist Pipelino Teil unseres Teams und praktisch noch ein Lehrling. Seine Fähigkeiten werden in Kooperation mit der IT-HTL Krems ständig weiterentwickelt“, so Weber.

Mit Innovationskraft den entscheidenden Schritt voraus

„Zu sehen, wie groß die Einsatzmöglichkeiten für den kleinen Roboter sind, ist absolut beeindruckend. Es zeigt, wie kreative und innovative Ideen dazu beitragen, den entscheidenden Schritt voraus zu sein. Mit den Technologie- und Innovationspartnern (TIP) NÖ haben wir gemeinsam mit dem Land Niederösterreich das richtige Werkzeug zur Hand, um unsere Unternehmen bei Innovationsprojekten zu begleiten“, sagte Wirtschaftskammer NÖ-Präsident Wolfgang Ecker beim Betriebsbesuch in Gmünd.

Beeindruckt zeigte sich auch Wirtschaftslandesrat Jochen Danninger: „Hinter seinem kindlichen Aussehen verbirgt sich jede Menge Technologie. Es ist immer wieder eine Freude zu sehen, welche Innovationskraft in unseren Unternehmen steckt und wie sie die Chancen der Digitalisierung nutzen. Als Land Niederösterreich sorgen wir für beste Rahmenbedingungen und Unterstützung. Angefangen bei unseren Technopolen bis hin zum Haus der Digitalisierung in Tulln.“

Keine Arbeitsplätze einsparen, sondern sichern

Wir haben den Lockdown im letzten Winter für eine Digitalisierungs Strategie genutzt und sind jetzt mitten drinnen in der Umsetzung. Betonen möchte AVIA Station Gmünd-Geschäftsführer Andreas Weber, dass Pipelino mit Sicherheit kein Personal einsparen soll: „Im Gegenteil, er soll Arbeitsplätze absichern, in dem wir einerseits neue Kunden bekommen wollen und andererseits durch den Robo-Kollegen neue Erfahrung und einen Blick in die Zukunft machen können.“ Die AVIA Station Gmünd wurde bei der Anschaffung des humanoiden Roboters mit der Digitalisierungsförderung „digi4Wirtschaft“ unterstützt.

(red)

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