12.07.2019

Es wird mehr gekocht als vermutet

Obwohl es dem modernen Lifestyle zuwiderläuft, wird in heimischen Haushalten viel mehr gekocht als gedacht. Siphonhersteller „iSi“ ließ eine diesbezügliche Studie erheben.

Wenn es um die Verpflegung zuhause geht, dann ist schnell die Rede davon, dass immer weniger gekocht wird. Zu einem gegenteiligen Ergebnis kommt eine Erhebung, die der Wiener Druckgasbehälter-Erzeuger „iSi“ in Auftrag gegeben hat.

68 Prozent der Österreicher finden Kochen sehr wichtig. Sie sehen darin die Möglichkeit, sich gesünder, preiswerter und vielseitiger zu ernähren; 82 Prozent kochen selbst, weil sie wissen wollen, was auf den Tisch kommt. Die Studie bestätigt, dass Kochen aber weit mehr als „nur“ Essenszubereitung ist. Unabkömmlich für die Zubereitung von Speisen sind Rezepte, denn nur sechs Prozent kochen ganz ohne Anleitung.

Es wird viel gekocht, obwohl der Lifestyle wenig Zeit dafür bietet

„Unsere Kochstudie zeigt, dass Österreich eine echte Kochnation ist, die viel Leidenschaft in die Zubereitung ihrer Gerichte steckt. Ein Drittel kocht sogar täglich, obwohl ein moderner Lifestyle wenig Zeit dafür bietet.“, so Maria Fürnhammer-Rosskopf, Geschäftsführerin der iSi Culinary Holding GmbH.

Nahezu alle Österreicher (94%) kochen mindestens einmal wöchentlich, gebacken wird dabei seltener (18%). Obwohl hierzulande nur sieben Prozent „Kochen“ als Frauensache betrachten, zeigen die Ergebnisse, dass 89 Prozent aller Frauen täglich oder mehrmals pro Woche und somit häufiger kochen als Männer (71%) – unter den täglichen Kochenden befinden sich sogar 70 Prozent Frauen. Durchschnittlich eine halbe bis eine Stunde investieren Kochende in die Zubereitung ihrer alltäglichen Mahlzeiten. Bei Besuch (60%), an Wochenenden (52%) und anderen Festivitäten (40%) steigen die Kochambitionen der meisten noch: Kochende stehen länger in der Küche, machen sich mehr Gedanken zum Menü und bereiten zusätzliche und aufwändigere Gänge vor.

Die Hälfte aller Kochenden sucht online nach passenden Rezepten. Die 30- bis 39-Jährigen nutzen bereits häufiger Online-Rezept-Plattformen als Kochbücher. Inspiration für Gerichte holen sich die meisten Kochbegeisterten im Bekannten- und Familienkreis – weitere Ideengeber sind unter anderem Restaurants, Kochmagazine und TV-Sendungen.

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